Werte und Grundsätze

Werte & Grundsätze

Rudolf Dellenbach

«Es geht dabei um mehr als Zahlen, Resultate und Konditionen – es geht um Vertrauen.»

Rudolf Dellenbach Direktionspräsident

Sich immer wieder bewähren, darauf kommt es im Bankgeschäft an. Es geht dabei um mehr als Zahlen, Resultate und Konditionen – es geht um Vertrauen. Dieses Vertrauen müssen wir uns immer wieder verdienen. Mit Spitzenleistungen, Engagement und Einsatz.

Das Beste, was wir tun können, ist jeden Tag Dienstleister für unsere Kundinnen und Kunden zu sein, ohne dabei die Pflichten gegenüber allen anderen Anspruchsgruppen der Bank und die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft aus den Augen zu verlieren.

Bereits seit neun Jahren zeigt die AKB mit ihrem Engagement in die Nachhaltigkeit, dass sie diesem Anspruch gerecht werden will. Wir haben unsere Anstrengungen und Bemühungen in dieser Zeit stetig intensiviert. Nach mehreren externen Validierungen, der Verabschiedung einer AKB Nachhaltigkeits-Charta oder der ersten AKB Materialitätsmatrix steht in diesem Jahr der erweiterte Austausch mit unseren Anspruchsgruppen im Zentrum unserer Berichterstattung, die neu nach GRI G4 erfolgt. Der Dialog zeigt uns die verschiedenen Interessen auf und erhöht das gegenseitige Verständnis.

Nachhaltigkeit bedeutet für uns aber auch gesellschaftliches Engagement. Wir bringen uns in unserem Geschäftsgebiet in vielfältiger Weise ein, seien das soziale Projekte, Bildung, Sport oder Kultur.

Um sich so breit engagieren zu können, ist der wirtschaftliche Erfolg eine Grundvoraussetzung. Eine Bank ohne funktionierendes Geschäftsmodell, erstklassigen Service oder ausreichende Eigenkapitalbasis kann weder dem Anspruch der Nachhaltigkeit noch der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden.

Weil wir das wissen, arbeiten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit grossem Einsatz am Erfolg der AKB. Denn wir müssen uns das Vertrauen in und für die Gesellschaft jeden Tag aufs Neue verdienen.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre des AKB Nachhaltigkeitsberichts 2015.

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Kerngeschäft

Kerngeschäft

Anita Maier

«Wir schaffen Risiko­bewusstsein.»

Anita Maier Fachspezialistin operationelles Risikomanagement

Aufgrund systematischer und umfassender Risikoanalysen identifiziert die AKB regelmässig die massgeblichen Risiken, denen sie ausgesetzt ist. Daraus werden die notwendigen Kontrollen zur Überwachung und Begrenzung dieser Risiken definiert. Im Verlaufe des Jahres 2015 wurde von der AKB ein neues IT-Tool implementiert, mit welchem sämtliche Führungs- und Schlüsselkontrollen sowie die von der Compliance-Einheit durchgeführten unabhängigen Kontrollen abgebildet und dokumentiert werden. Sämtliche Kontrollen sind mit den jeweils relevanten Risiken verknüpft, was eine gesamtheitliche Darstellung der identifizierten operationellen und Compliance-Risiken ermöglicht. Neben dem aktuellen Stand der jeweiligen Kontrollen sind auch allfällige Kontrollergebnisse jederzeit ersichtlich. «Durch den Einsatz einer standardisierten IT-Lösung konnte die Effizienz des IKS-Managements stark verbessert werden», meint Anita Maier vom operationellen Risikomanagement. Die Inventarisierung und standardmässige Bearbeitung sämtlicher bestehender Kontrollen sowie die Sicherstellung von Qualität und eines einheitlichen Vorgehens sind gemäss Anita Maier weitere Vorteile der neuen Lösung. Seit der Systemeinführung im Sommer wurden bereits über 4'800 Kontrollen vorgenommen und zentral dokumentiert.

Die früher dezentral geführten Dokumentationen wurden abgelöst. Diese einheitliche Abbildung aller Kontrolltätigkeiten in der AKB verbessert einerseits die Möglichkeit zur Risikoanalyse durch die verantwortlichen Organe und erhöht andererseits die standardisierte Kontrolldurchführung und Transparenz der Kontrollergebnisse. Die AKB kontrolliert ihre Risiken gezielt und umfassend.

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AKB als Arbeitgeberin

AKB als Arbeitgeberin

Dominik Tanner

«Stufe um Stufe zum Erfolg.»

Dominik Tanner Leiter Privat- und Geschäftskunden AKB Rheinfelden

Personalentwicklung wird bei der AKB ganz konkret umgesetzt: Dominik Tanner, Leiter Privat- und Geschäftskunden in Rheinfelden, ist ein gutes Beispiel dafür. Nach seiner Lehre zum Bankkaufmann mit Berufsmatur in Rheinfelden hat er seine ersten Sporen in der Kreditverarbeitung abverdient und ab 2006 die Chance erhalten, als Junior-Firmenkundenberater sein erstes Kundenportefeuille zu übernehmen. Der junge Berufsmann hat seine Ambitionen frühzeitig kommuniziert und seine Vorgesetzten mit seinem Engagement, seinen guten Leistungen und seiner umgänglichen Art überzeugt. Die AKB fördert ihre Talente und besetzt fast die Hälfte der frei werdenden Führungspositionen aller Stufen mit internen Nachfolgern. Gefordert ist ein überdurchschnittlicher Einsatz am Arbeitsplatz, in Weiterbildungen und bei der Kontaktpflege mit Kunden und lokalen Grössen. Natürlich braucht es auch ein bisschen Glück, dass jeweils zum richtigen Zeitpunkt ein Türchen aufgeht. Auf dem Weg zum Seniorfirmenkundenbetreuer hat Dominik Tanner zuerst die Unternehmensschule für KMU besucht, danach den Bachelor für Betriebsökonomie absolviert und ist aktuell mit dem Master für Bankmanagement beschäftigt. Im Mai 2014 wurde dem damals 29-jährigen Dominik Tanner im Rahmen einer Nachfolgeregelung die Leitung der Privat- und Geschäftskunden bei der AKB Rheinfelden übertragen. «Ich hatte aber immer auch ein Leben neben der Arbeit», betont Dominik Tanner. «Seit 25 Jahren bin ich im örtlichen Fussballclub aktiv und trainiere dort regelmässig. Gerade erst bin ich zum zweiten Mal Vater geworden und freue mich auf die Herausforderung, meine Kinder auf ihrem Lebensweg zu begleiten.» Die Förderung von jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Potenzial erfolgt bei der AKB hauptsächlich durch die Vorgesetzten in Zusammenarbeit mit der Personalabteilung. Personalentwicklung lebt zu einem grossen Teil von der Bereitschaft, die eigenen Erfahrungen weiterzugeben, jungen Talenten die Chance zu geben, anspruchsvolle Aufgaben zu übernehmen und sie immer wieder mit ehrlichem Feedback zu konfrontieren. Und sich schlussendlich zu freuen, wenn der eigene Stuhl einmal durch den selber aufgebauten Nachwuchs besetzt wird und die persönlichen Werte damit auch ein Stück weiterleben.

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Ökologie

Betriebs­ökologie

Bruno Bucher

«Wir nutzen sogar den Abfall.»

Bruno Bucher Mitarbeiter Technische Dienste

An den 31 Standorten der AKB fällt jährlich eine Menge Grünabfall an. Dieser stammt aus der Umgebungs- und Landschaftspflege der Gärten und Plätze bei den AKB Filialen. Es wird gemäht, gesägt, in Form geschnitten und gestutzt. «Wir sind eine Bank mit einem ordentlichen und gepflegten Erscheinungsbild!», betont Bruno Bucher, der als Mitarbeiter der technischen Dienste seit Jahren für den Gebäudeunterhalt der AKB zuständig ist und die Grünflächen in Schwung hält. Rund fünf Tonnen Gartenabfälle ­fallen jedes Jahr an, werden von Bruno Bucher zur Hufschmid Grüngut-Verwertung GmbH nach Nesselnbach transportiert und anschliessend kompostiert. Die Vorzüge der Kompostierung und Vergärung sind unbestritten. Die erzeugten organischen Dünger wie Kompost und Flüssigdünger ersetzen durch die Freigabe von organischen Nährstoffen im Boden den Einsatz von Mineraldünger und den Abbau von Torf. Das lockert die Böden, verbessert den Widerstand gegen Wind- und Wassererosionen und mindert Erkrankungen von Pflanzen. Ein Teil des Grüngutes kann sogar zur Produktion von Biogas und Ökostrom verwendet werden, nutzt doch die Hufschmid Grüngut-Verwertung GmbH Synergien mit der benachbarten Recycling Energie AG, die schweizweit die grösste Biogas-Anlage betreibt. Die Vergärung von Bioabfall in BiogasAnlagen weist zudem einen viel höheren Wirkungsgrad auf als die Verbrennung und ist somit sinnvoller und viel effizienter. In einer Tonne biogenem Abfall steckt etwa gleich viel Energie wie in 50 Litern Heizöl. Die AKB nutzt dieses Potenzial auch bei der Umgebungs- und Landschaftspflege und generiert mit der Verwertung der fünf Tonnen Grünabfälle rund 5'000 kWh Energie, was etwas mehr als dem jährlichen Strombedarf eines durchschnittlichen Schweizer Einfamilienhauses entspricht. Die sinnvolle Nutzung der Grünabfälle bei der AKB leistet einen kleinen Beitrag zu einem nachhaltigen Ressourceneinsatz. Die Natur kennt keine Abfälle und die AKB in der Landschaftspflege auch nicht.

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Gesellschaft

Gesellschaft

Thaddäus Bernet

«Nachhaltigkeit hat bei uns einen hohen Stellenwert.»

Thaddäus Bernet Teamleiter interne Dienste

Seit 2014 führt die AKB jedes Jahr drei Mittagsveranstaltungen zu Themen der Nachhaltigkeit durch. Ausgewiesene Experten referieren über nachhaltigkeitsrelevante Themen, die auch für Bankmitarbeitende äusserst spannend und lehrreich sind. «Manchmal sind es die ganz einfachen Dinge, wie das Ausschalten von Elektrogeräten oder Lampen, die einen grossen Effekt haben», sagt Thaddäus Bernet, Teamleiter der internen Dienste, der bis jetzt an allen Nachhaltigkeitsveranstaltungen mit dabei war. Nach den Veranstaltungen «Mobilität», «Ernährung» und «Energie sparen» im Jahr 2014 startete die Reihe 2015 mit dem Kinofilm «ThuleTuvalu», einem Dokumentarfilm über zwei Orte am «Rande» der Erde, die sich wegen dem Klimawandel von ihrer gewohnten Lebensweise verabschieden müssen und auf eine unbekannte Zukunft zusteuern. Der Regisseur, Matthias von Gunten, erzählte im Anschluss an die Filmvorführung persönlich, wie die Realisierung des Films ablief und beantwortete die Fragen aus dem Publikum. Wie Wasserbüffel Mähmaschinen ersetzen können und was unter extensiver Beweidung zu verstehen ist, wurde bei «Die Natur ist kein Pflegefall» thematisiert. «Die Wasserbüffel halten sich in Sumpfgebieten auf, fressen Schilf und verhindern so, dass Lebensräume für seltene Tiere zuwachsen und verschwinden», erzählt Thaddäus Bernet. «Viele Ratschläge können auch im eigenen Garten ausprobiert werden», meint er weiter. Bei «Investieren mit Wirkung» standen nachhaltige Anlagen im Mittelpunkt. Fairtrade und Mikrofinanz sind Schwerpunktthemen bei der AKB für nachhaltige Investments. Wer «Fair anlegen» und sich langfristig eine verlässliche Performance sichern möchte, hat das Rezept dazu in der dritten Nachhaltigkeitsveranstaltung erhalten. Die Mittagsanlässe für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen auch 2016 weiter. Thaddäus Bernet ist auf jeden Fall wieder dabei.

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