Werte und Grundsätze

Werte & Grundsätze

«Die AKB will heute und in Zukunft durch ihre Nachhaltigkeitsmassnahmen Wirkung entfalten.»

Es reicht heute nicht mehr, Jahr für Jahr ein gutes Geschäftsergebnis zu präsentieren. Vielmehr gilt es, als Unternehmensführung glaubwürdig darlegen zu können, wie die Firma ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung nachhaltig übernimmt.

Der ökologische Fussabdruck, die Anstellungsbedingungen oder die Nachhaltigkeit der Produkte, die angeboten werden, prägen dabei wiederum den langfristigen betriebswirtschaftlichen Erfolg und damit die Wertschaffung des Unternehmens.

Wenn es um die Glaubwürdigkeit einer nachhaltigen Ausrichtung geht, spielt die interne Verankerung eine zentrale Rolle. Entsprechend haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine wichtige Funktion: Zum einen sind sie Träger der Verantwortung in den täglichen unternehmerischen Prozessen, zum anderen gestalten sie die Unternehmenskultur entscheidend mit und bilden so die Basis einer nachhaltigen Unternehmensführung. Denn nur eine von den Mitarbeitenden verstandene und gelebte Nachhaltigkeit ist authentisch und glaubwürdig.

Die AKB will heute und in Zukunft durch ihre Nachhaltigkeitsmassnahmen Wirkung entfalten. Um die Mitarbeitenden entsprechend zu sensibilisieren, führen wir seit Jahren Veranstaltungen durch, die ein breites Spektrum nachhaltiger Themen beinhalten und alle Teilbereiche der Nachhaltigkeit abdecken. Konkrete Fragestellungen zu nachhaltigen Investitionen, zur Ernährung, zur Mobilität oder zur Digitalisierung werden von externen Fachspezialisten präsentiert und im gesamten Unternehmen diskutiert. Ebenso wichtig ist die jährliche Mitarbeitendenumfrage, die für uns ein erster wichtiger Gradmesser dafür ist, wie unsere Nachhaltigkeit wahrgenommen wird und wo wir Erklärungs- oder Anpassungsbedarf haben.

All diese Massnahmen tragen zur Verankerung der Nachhaltigkeit der AKB bei und schaffen ein breites Verständnis für die relevanten Themen. Denn sie ermöglichen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als wichtigste Botschafter die Wahrnehmung der Bank als nachhaltiges Unternehmen bei Ihnen und in der breiten Öffentlichkeit unterstützen.

Wir setzen auch in Zukunft besonders auf unsere Mitarbeitenden und wollen uns für sie als attraktive Arbeitgeberin positionieren. Denn als Team entfalten wir unsere nachhaltige, gesellschaftliche Wirkung optimal und erhöhen unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Wie wir das machen und die weiteren Anspruchsgruppen einbeziehen, lesen Sie im vorliegenden Nachhaltigkeitsbericht. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.

Werte & Grundsätze

Kerngeschäft

Kerngeschäft

Hans-Ulrich Pfyffer

«Ein nachhaltiges Produkte- und Dienstleistungsangebot ist eine Chance, welche die AKB nutzen sollte.»

Hans-Ulrich Pfyffer
Bankrat und Leiter Prüfungs- und Risikoausschuss

In den Nachhaltigkeitsstudien vom WWF und der Hochschule Luzern wird der AKB ein gutes Zeugnis in den Dimensionen Gesellschaftliches Engagement und Interessenvertretung, Governance/Monitoring und Reporting sowie Betriebliches Management ausgestellt. Entwicklungspotenzial wird der Bank hingegen in den Bereichen Anlagen & Vorsorgen sowie Finanzierungen attestiert.

«Als Bank können wir gerade im Kerngeschäft grosse Wirkung erzielen, indem wir im Anlage- und Vorsorgebereich entsprechende Produkte anbieten und in der Finanzierung nachhaltige Projekte fördern», betont Hans-Ulrich Pfyffer und ergänzt: «Es geht dabei nicht nur darum, die Erwartungen des Eigentümers oder der Öffentlichkeit zu erfüllen, sondern attraktive nachhaltige Produkte anzubieten, die durchaus auch rentieren.» Als kundenzentrierte Bank ist eine Ausrichtung auf die Bedürfnisse der wachsenden Kundengruppe mit einer nachhaltigen Einstellung sinn- und wirkungsvoll. Dazu gehören insbesondere nachhaltige Anlagefonds oder Vorsorgelösungen, welche die AKB bereits heute anbietet. Ein Ausbau dieses Angebots sollte noch weiter angestrebt werden.

Auf der Finanzierungsseite ist es selbstverständlich, dass bei der Kreditprüfung und beim Kreditentscheid auch Nachhaltigkeitsaspekte einbezogen werden. «Es muss auch beurteilt werden», meint Hans-Ulrich Pfyffer, «ob die AKB besonders nachhaltige Finanzierungsprojekte zusätzlich unterstützen möchte.» Dazu können Zinsreduktionen bei ressourcenschonenden Investitionen (Minergie, Solaranlagen etc.) gezählt werden. Obwohl daraus kurzfristig eine Margenverengung resultieren kann, ist der ökonomische Effekt langfristig positiv. Es geht darum, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Ziele aufeinander abzustimmen und den Nutzen zu optimieren. «Der im Rahmen dieser Studien aufgezeigte Handlungsbedarf im Produkte- und Dienstleistungsangebot der AKB ist somit eine Chance, die wir nutzen sollten», stellt Hans-Ulrich Pfyffer fest.

Kerngeschäft

AKB als Arbeitgeberin

AKB als Arbeitgeberin

Laura Wirth-Sparla

«Mein Vorgesetzter beziehungsweise die AKB hat mich in meiner Entscheidung immer unterstützt, ist sehr flexibel und kommt mir entgegen – das ist keine Selbstverständlichkeit.»

Laura Wirth-Sparla
General Counsel & Legal

Die AKB bietet auch Arbeitsstellen an, die auf die Bedürfnisse von Familien angepasst sind und flexibler gestaltet werden können. Laura Wirth-Sparla nutzt als Mutter ihrer bald dreijährigen Tochter ein solches Arbeitsmodell und bleibt somit als erfahrene Mitarbeiterin im Berufsleben verankert. Nach der Lehre mit Berufsmatura und einer vierjährigen Tätigkeit in einer grösseren Anwaltskanzlei wechselte sie zur AKB in den Bereich Legal und absolvierte während ihrer AKB Laufbahn eine Weiterbildung zur Direktionsassistentin sowie den internen Basiskaderlehrgang. An ihrer Tätigkeit bei der AKB schätzt sie die Vielfältigkeit und Abwechslung, seien das Kontakte mit Untersuchungsbehörden, Bankbehörden, der Polizei oder auch bankinterne Kontakte. «Meine Arbeit bereitete mir immer Freude und deshalb war eigentlich klar, dass ich auch als Mutter weiterarbeiten möchte», sagt Laura Wirth-Sparla.

Die AKB versucht, als familienfreundliches Unternehmen, wenn immer möglich, die Voraussetzungen zu schaffen, dass Job und Familie optimal aufeinander abgestimmt werden können. «Mein Vorgesetzter beziehungsweise die AKB hat mich in meiner Entscheidung immer unterstützt, ist sehr flexibel und kommt mir entgegen – das ist keine Selbstverständlichkeit», meint Laura Wirth-Sparla und ergänzt: «Natürlich steht meine Familie an erster Stelle und dank der Unterstützung durch meinen Mann und unseres grossen familiären Umfelds ist ein Weiterarbeiten für mich überhaupt erst möglich.»

Laura Wirth-Sparla wird im April 2018 zum zweiten Mal Mutter und möchte nach dem sechsmonatigen Mutterschaftsurlaub weiterhin für die AKB tätig sein. Mit welchem Pensum das sein wird, entscheidet sie nach den ersten Erfahrungen zusammen mit ihrer Familie und ist dankbar, dass ihr die AKB erneut einen Wiedereinstieg ermöglicht.

AKB als Arbeitgeberin

Ökologie

Betriebs­ökologie

Markus Dietwiler

«Wir sind in der Lage, die Betriebsdauer unserer Anlagen optimal auszunutzen.»

Markus Dietwiler
Leiter Betriebsdienste

Die Haustechnik- und Infrastrukturanlagen der AKB Geschäftsstellen haben einen direkten Einfluss auf den Energieverbrauch, der in zwei Bereichen berücksichtigt wird. Bei Neubauten oder Sanierungen sucht die AKB nach Lösungen für Einsparungen bei der Energie und bei fossilen Brennstoffen. Ebenso wichtig sind aber Betrieb, Wartung und Unterhalt der Anlagen. Nur wenn Fachpersonal wie die technischen Dienste der AKB die Anlagen warten, können ineffiziente Geräte entdeckt und optimiert werden. «Wir haben im Gebäude in Brugg 2016 die Gasheizung durch eine Grundwasserwärmepumpe ersetzt und in Zofingen eine Wärmepumpe eingebaut, welche in Zukunft das Heizen mit Gas nur noch nötig macht, wenn es draussen sehr kalt ist», erklärt Markus Dietwiler ein paar Beispiele. Er ist bei der AKB zuständig für die Planung und den Ersatz der Technikanlagen sowie für die Teams der internen und technischen Dienste und der Cafeteria. Durch regelmässige Messungen und ein gezieltes Monitoring prüft die AKB den jeweiligen Verbrauch und kann auf Unregelmässigkeiten schnell reagieren. Dieses Messnetz wird laufend erweitert. Bei der Anlagenplanung und Umsetzung legt die AKB immer auch ein Augenmerk auf wartungsfreundliche Anlagen. «Wir sind damit in der Lage, die Lebensdauer unserer Anlagen optimal auszunutzen», sagt Markus Dietwiler. Auch bei der Klimatisierung setzt die AKB auf durchdachte Systeme. «Durch die Trennung von kalten und warmen Bereichen der EDV-Installationen des Rechenzentrums reduziert sich der Strombedarf, und die Abwärme wird zur Beheizung des Gebäudes genutzt», erklärt er weiter und meint: «Die Effekte daraus sind sehr positiv und unterstützen uns bei der Erfüllung unserer Effizienzziele der kantonalen Vorgaben für Grossverbraucher.» Die AKB nimmt ihre Verantwortung auch beim Energieverbrauch wahr und wird das auch in Zukunft tun. Weitere Projekte sind bereits in Planung: So soll die Heizung im Hauptgebäude auf Fernwärme umgestellt werden, und Lüftung sowie Steuerung werden mit dem Ziel der stetigen Energiereduktion ausgetauscht.

Betriebsökologie

Gesellschaft

Gesellschaft

Daniel Künzli Marc Sandmeier

«Wir werden den Aargauerinnen und Aargauern auch in Zukunft musikalische Leckerbissen servieren, das versprechen wir.»

Daniel Künzli
Marketing (links)

Marc Sandmeier
Sponsoring & Events (rechts)

2013, im Rahmen des 100-Jahre-Jubiläums der AKB, schlägt die Geburtsstunde des AKB Roadrunners, einer Konzertreihe im Kanton Aargau. Was als Geschenk für die Bevölkerung des Kantons gedacht war, ist heute – beinahe 70 Konzerte später – als einzigartiges Festival während der Sommermonate Juli und August in vielen Terminkalendern fett markiert.

Das Konzept dieser Konzerte ist unverändert und unverkennbar: Ein imposanter Truck und eine Konzertbühne werden an zentralen Plätzen im Marktgebiet positioniert, ein Grill wird eingeheizt und los geht’s mit den angesagtesten Bands der Schweiz. «Wir hatten schon Stefanie Heinzmann, Baschi, Trauffer, Hecht, Kunz, Manillio oder Adrian Stern auf dem AKB Roadrunner», sagt Marc Sandmeier, Eventmanager der AKB und fügt an: «Wir werden den Aargauerinnen und Aargauern auch in Zukunft musikalische Leckerbissen servieren.» Mittlerweile ist der AKB Roadrunner sogar schweizweit ein Thema.

Seit ein paar Jahren erhält die AKB Anfragen von Künstlern, die gerne einmal die unverwechselbare AKB Roadrunner-Stimmung hautnah erleben möchten. «Etwas Sorge bereitet uns aber die enorme Festivaldichte in den Sommermonaten in der Schweiz», gesteht Daniel Künzli vom AKB Marketing. «Viele Festivalorganisatoren schätzen nicht, dass bei uns die Konzerte kostenlos sind und sperren ihre gebuchten Bands dann für andere Konzerte in dieser Zeit», meint er weiter. Die AKB wird aber auch in Zukunft alles daran setzen, gute Musiker zu verpflichten und tolle Konzerte zu organisieren. Die Musikszene der Schweiz ist vielfältig und hilft, dass der Spirit des AKB Roadrunners noch lange weiterlebt.

Weitere Informationen zum AKB Roadrunner finden Sie auf der Webseite: www.akb.ch/roadrunner.

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