Marktopportunitäten

Aktuelle Investmentgelegenheiten werden von den Expertinnen und Experten der AKB identifiziert, faktenbasiert bewertet und marktaffinen Anlegerinnen und Anlegern präsentiert.

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Unsere aktuellsten Marktopportunitäten

Valor Status Aktueller Kurs

Siegfried Holding AG

Valor

142932682

Verfall

aktiv

Kurs

Siegfried zählt zu den führenden Herstellern von aktiven Pharmawirkstoffen und profitiert von einem weitgehend nicht-zyklischen Geschäftsmodell. Im vergangenen Jahr zeigte sich eine ausgeprägte, für Siegfried eher untypische Saisonalität, wobei sich die Geschäftsdynamik in die zweite Jahreshälfte verlagerte. Ungeachtet dessen      präsentiert sich das zugrunde liegende operative Geschäft in robuster Verfassung, was sich unter anderem in einer starken Margenverbesserung widerspiegelte. Die Aktie verzeichnete zuletzt einen deutlichen Kursanstieg, beflügelt durch die Ankündigung geplanter Übernahmen.

Nach der Veröffentlichung der GJ25-Ergebnisse kam es jedoch zu einer übertriebenen negativen Reaktion bei den Investoren, ausgelöst durch einen enttäuschenden Ausblick. Aus unserer Sicht bietet diese Korrektur eine interessante Kaufgelegenheit, da der aktuelle Ausblick mehrere potenziell kursrelevante Faktoren nicht berücksichtigt. Dazu zählt unter anderem die Vergabe eines bedeutenden Kundenauftrags für ein grösseres Produkt; im Falle einer Bestätigung wäre mit einer Anpassung der Guidance nach oben zu rechnen. Zudem sind die angekündigten Übernahmen von drei Anlagen, verteilt auf die USA und Australien, in der bisherigen Prognose nicht enthalten. Der erfolgreiche Abschluss dieser Transaktionen dürfte die Wachstumsperspektiven weiter stärken und ebenfalls zu einer Anhebung der Jahresziele 2026 führen.

Mittelfristig erwarten wir eine Wachstumsbeschleunigung, getragen von bereits getätigten sowie laufenden Investitionen in den Kapazitätsausbau. Komplementär dazu wirken wertsteigernde Treiber wie das abgeschlossene Portfolio-Review im Segment „Drug Substances“, das zu einer Verbesserung von Umsatz und Margen führt, sowie die neue Kapazität in Deutschland, die bereits im laufenden Jahr zusätzliche Erlöse generiert.

Auch aus Marktsicht wird die Aktie mehrheitlich positiv eingeschätzt. Gemäss Bloomberg empfehlen rund zwei Drittel der Analysten den Titel zum Kauf, während der Rest eine Halteposition einnimmt. Der Investment Case ist     intakt. Die Zürcher Kantonalbank ermittelt einen fairen Wert von CHF 120 pro Aktie, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial impliziert. Der Ausblick könnte durch das Unternehmen aufgrund der Übernahme neuer, stark nachgefragter Kapazitäten und eines bislang unbestätigten Grossauftrags gleich zweimal angehoben werden – ein Szenario, das kurzfristig spürbar erfreuliche Marktbewegungen auslösen dürfte.

142932682 aktiv

Tecan Group AG

Valor

1210019

Verfall

aktiv

Kurs

Eine anhaltende Nachfrageschwäche in China sowie ein herausforderndes Geschäftsumfeld in den USA (u. a. durch Governance-Shutdowns) belasten weiterhin die Marktaktivität. Vor diesem Hintergrund bleibt die Visibilität für eine nachhaltige Erholung von Wachstum und Profitabilität eingeschränkt, entsprechend fallen die Einschätzungen der Investoren gemischt aus. Trotz der anhaltenden Unsicherheiten zeigt sich bei Tecan eine erste Stabilisierung. Die Veröffentlichung der Umsatzzahlen 2025 hat zu einer positiven Kursreaktion geführt. Beschleunigte Auftragseingänge und der bestätigte Ausblick lässt erwarten, dass die Aktie mittelfristig erhebliches Wachstumspotenzial bietet. Vor diesem Hintergrund nehmen wir Tecan in unsere Liste der Marktopportunitäten auf. 

Kurzfristige Herausforderungen ändern nichts daran, dass das Geschäftsmodell robust bleibt. Tecan verfügt über hochwertige Produkte, eine starke Marktposition und ist strukturell gut aufgestellt, um von Wachstumstrends wie dem zunehmenden Einsatz von Automatisierung in Life-Science und Biopharma zu profitieren. Das laufende Aktienrückkaufprogramm dürfte den Aktienkurs zusätzlich stützen. Die ZKB sieht nach einem Übergangsjahr ab 2026 wieder Chancen und taxiert den «fairen» Wert je Aktie bei CHF 174. Positiv sind zudem die Bereinigung der Zollsituation, eine verbesserte Auftragslage beim grössten Kunden sowie Anzeichen einer Erholung im Biopharma-Bereich. KI als zentraler Katalysator beschleunigt die Arzneimittelentwicklung und steigert die Nachfrage nach automatisierten Laborlösungen – ein Segment, in dem Tecan führend ist. Die jüngste Übernahme stärkt strategisch, und der Managementwechsel scheint sich positiv auf Tecan auszuwirken. Die im letzten Jahr ernannte CEO gilt als sehr erfahren. Regional profitiert Tecan von seiner Präsenz in Südostasien, insbesondere in Indonesien, Malaysia und Vietnam, wobei Indonesien als wachsende Wirtschaftskraft mit wachstumsorientierter Regierung ein interessantes Umfeld für Medtech- und Life-Science-Unternehmen darstellt. Insgesamt könnte der Medtech-Sektor nach einem schwachen Vorjahr wieder bessere Ergebnisse liefern. Roche stand im Diagnostikbereich zuletzt unter Druck, verzeichnet inzwischen aber eine allmähliche Erholung. Auch Tecan kann von einer stabileren Marktentwicklung in diesem Segment profitieren. Die Veröffentlichung der Jahreszahlen am 16. März dürfte den nächsten entscheidenden Impuls für die Kursentwicklung liefern. 

1210019 aktiv

Bachem Holding AG

Valor

117649372

Verfall

aktiv

Kurs

Bachem befindet sich in einem Transformationsprozess vom spezialisierten Peptidhersteller hin zu einem bedeutenden, global relevanten CDMO-Player. Die erfolgreiche Swissmedic-GMP-Inspektion von Building K ist ein zentraler Meilenstein und bestätigt den Zeitplan von Bachem für den Start der kommerziellen Produktion ab Ende 2025 mit starkem Ramp-up ab 2026. Gleichzeitig stärkt die geplante Expansion in den USA mit Investitionen von rund USD 250 Mio. bis 2030 die strategische Position im wichtigen US-Markt und erhöht die Produktionskapazitäten nachhaltig. Dies signalisiert die Aussicht auf stabile Umsätze und macht Bachem zu einem der strukturellen Gewinner im CDMO-Peptidmarkt.

Bachem vereint attraktive kurzfristige Treiber mit überzeugender langfristiger Unterstützung. Kurzfristig seht die erfolgreiche Inbetriebnahme von Gebäude K im Fokus, der mondernsten Produktionsanlage des Unternehmens für grosse Mengen an Peptiden und Oligonukleotiden. Langfristig profitiert Bachem von einem stark wachsenden Markt für therapeutische Peptide. Als globaler Marktführer in einem Nischenmarkt mit nur wenigen spezialisierten Auftragsfertigern verfügt Bachem über eine starke Wettbewerbsposition, geringe Preissensitivität und hohe Eintrittsbarrieren. Die rasant zunehmende Nachfrage nach GLP-1-Peptiden zur Gewichtsreduktion – insbesondere von Grosskunden Novo Nordisk und Eli Lilly – bestätigt die strategische Bedeutung der ausgebauten Kapazitäten und sorgt für hohe Visibilität durch Grossaufträge. Das kapitalintensive Geschäftsmodell ist typisch für die pharmazeutische Auftragsfertigung und sollte sich auch bei Bachem positiv bemerkbar machen – gestützt durch eine hohe Medikamentenpipeline der Kunden. Investitionen der vergangenen und laufenden Jahre legen zusammen mit den dadurch erwarteten Umsatzsteigerungen den Grundstein für eine kontinuierliche Margenverbesserung. Das Bachem bereits im ersten Halbjahr 2025 mit aussergewöhnlich starken Zahlen überraschen konnte, bestätigt die operative Dynamik und nährt die Zuversicht, dass das Umsatzziel von CHF 1 Mrd. im Geschäftsjahr 2026 erreichbar ist. Gleichzeitig besteht bei den Investoren Skepsis gegenüber der Guidance, was zu einem Kursrückgang geführt hat.

Die Aktie bietet angesichts des signifikanten Wachstums erhebliches Upside-Potenzial, geht jedoch mit erhöhter Volatilität einher, bedingt durch die hohe Investitions-intensität. Wir sind überzeugt, dass Bachem – ähnlich wie Branchenführer Lonza – hervorragend positioniert ist, um von den Megatrends im Healthcare-Bereich zu profitieren.

117649372 aktiv

Ypsomed Holding AG

Valor

1939699

Verfall

aktiv

Kurs

Mit eigener Technologie besetzt Ypsomed eine einzigartige Nische im globalen Medtech-Sektor. Die aktuelle Kursschwäche eröffnet eine attraktive Einstiegschance, zumal die fundamentalen Wachstumstreiber unverändert bestehen. Ypsomed befindet sich in einer strategischen Übergangsphase. Mit dem Verkauf des Geschäftsbereichs Diabetes Care (YpsoPump) und der verlustreichen Tochter Ypsotec zum 31. Dezember 2025 richtet sich das Unternehmen konsequent auf sein Kerngeschäft Delivery Systems aus. Die Nachfrage nach injizierbaren Medikamenten, insbesondere Biopharmazeutika und GLP-1-Präparaten, wächst dynamisch und bietet erhebliches Potenzial für künftiges Wachstum. Auch die Einstellung der Pen-Produktion für Sanofi ab 2026 stellt keinen Wendepunkt dar. Dieser Effekt wurde bereits in den Prognosen berücksichtigt und beeinträchtigt die langfristige Investment Story nicht. Vielmehr erlaubt die strategische Neuausrichtung eine gezielte Nutzung der Ressourcen in einem strukturell wachsenden Markt. Ypsomed profitiert als etablierter Anbieter hochwertiger Verabreichungstechnologie und zählt nahezu alle der 30 grössten Pharmakonzerne zu seinen Kunden. Gemeinsam mit SHL Medical bildet Ypsomed eine starke Marktstruktur, was stabile Margen und hohe Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber schafft. Die Einführung nachhaltiger Produkte wie YpsoLoop zeigt, dass ESG-Kriterien und Kundenbedürfnisse aktiv adressiert werden. Der grösste Bremsfaktor bleibt derzeit die eigene Produktionskapazität. Mit Investitionen von rund CHF 1,5 Mrd. (davon 300-400 Mio. durch Kunden finanziert) plant Ypsomed seine Produktionskapazitäten deutlich auszubauen, um der anhaltend hohen Nachfrage gerecht zu werden und einen zusätzlichen Wachstumsschub zu ermöglichen. Das Geschäftsmodell ist nicht zyklisch und weniger anfällig für politische oder regulatorische Risiken – auch US-Zölle und Preisdruck betreffen Ypsomed kaum. Dennoch sollten politische Implikationen nicht unterschätzt werden, insbesondere im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Diskussion rund um Diabetes und Übergewicht. Diese Themen können mittelbar Einfluss auf regulatorische Rahmenbedingungen oder öffentliche Wahrnehmung nehmen. Der nächste Kursimpuls wird mit dem Halbjahresergebnis am 12. November 2025 erwartet. Bloomberg zufolge raten mehr als 70 Prozent der Analysten zum Kauf der Aktie. Es wird von einem zweistelligen Kurspotenzial ausgegangen. Aus charttechnischer Sicht bildet sich bei CHF 300 eine starke Unterstützung.

1939699 aktiv

Aryzta

Valor

142568471

Verfall

aktiv

Kurs

Aryzta befindet sich derzeit in einer herausfordernden Phase, da der zuvor eingeleitete Turnaround erfolgreich abgeschlossen wurde, die Investoren jedoch nun auf neue Kursimpulse warten. Für das Jahr 2025 erwartet das Unternehmen weiterhin Fortschritte auf sämtlichen operativen Ebenen. Nach den deutlichen Verbesserungen bei den EBITDA-Margen in den zurückliegenden Perioden kam es jüngst zu einem moderaten Rückgang. Diese Entwicklung ist vor allem auf die anhaltende Kosteninflation zurückzuführen, während gleichzeitig die Einzelhändler versuchen, ihren Kunden nach der starken Preisinflation der vergangenen Jahre wieder niedrigere Preise anzubieten. Positiv zu bewerten ist die Beschleunigung des organischen Wachstums im zweiten Quartal sowie der weiterhin bestehende positive Preiseffekt, die gemeinsam eine optimistische Einschätzung für das Gesamtjahr ermöglichen. Der Free Cashflow im ersten Halbjahr lag zwar unter den Erwartungen, doch wird angenommen, dass sich dieser im weiteren Jahresverlauf deutlich verbessern wird. Darüber hinaus profitiert Aryzta von mehreren positiven Katalysatoren: Günstige Zinskosten stärken die finanzielle Flexibilität, die Unabhängigkeit vom US-Markt reduziert externe Risiken, und die attraktive Bewertung bietet Potenzial für Anleger. Der bestätigte Ausblick deutet darauf hin, dass die Margen weiter ansteigen und die wichtigsten Finanzkennzahlen sich kontinuierlich verbessern werden. Insgesamt befindet sich das Unternehmen auf einem guten Wachstumspfad und besitzt erhebliches Aufholpotenzial, auch im Bereich der Preisgestaltung. Vor diesem Hintergrund sind wir auf dem aktuellen Kursniveau zuversichtlich, dass das Upside grösser ist als das Downside. Insbesondere die Gewinnsteigerung durch die Rückzahlung teuren Fremdkapitals stützt diese zuversichtliche Einschätzung. Diese Ansicht teilt auch die Mehrheit der Marktteilnehmer. Gemäss Bloomberg empfehlen mehr als 70 Prozent der Analysten die Aktie zum Kauf und prognostizieren ein zweistelliges Kurspotenzial. Wer den Wert in der Ruhe erkennt, findet in Turnaround-Unternehmen wie Aryzta oft die grössten Chancen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich das Unternehmen wieder klar auf Wachstumskurs befindet und beginnt nachhaltigen Mehrwert für die Aktionäre zu schaffen. In den letzten Jahren hat sich die Aktie sehr positiv entwickelt, und wir interpretieren die derzeitige Kursschwäche nicht als Warnsignal, sondern vielmehr als eine attraktive Einstiegsmöglichkeit für Investoren mit einem gewissen Risikoappetit. Aryzta könnte sich in den kommenden Jahren zu einem sogenannten «Schweizer Compounder» entwickeln – also einem Unternehmen mit einem stabilen, skalierbaren Geschäftsmodell, das mit beständigem Wachstum überzeugt. Als Anbieter im Bereich Nahrungsmittel ist Aryzta in einem traditionell defensiven Sektor tätig – ein strategischer Vorteil, insbesondere vor dem Hintergrund gegenwärtiger Marktrisiken. Wer hier rechtzeitig zugreift, könnte mehr als nur Krümel bekommen.

142568471 aktiv

Adidas AG

Valor

11730015

Verfall

aktiv

Kurs

Obwohl der Sportartikelhersteller Adidas zum Jahresauftakt solide Geschäftszahlen vorlegte, reagierte der Markt verhalten und die Aktie geriet deutlich unter Druck. Hauptgrund hierfür war nicht etwa die operative Entwicklung, sondern die allgemeine Unsicherheit rund um geopolitische Risiken – insbesondere dem sich zugespitzten Handelskonflikt zwischen USA und China. Dieser hat die Anlegerstimmung merklich belastet und auch die Euphorie rund um zyklische Konsumwerte wie Adidas gedämpft. Folglich hat das Management auf eine Anhebung der Prognose verzichtet – ein vorsichtiger Schritt, der vor dem Hintergrund globaler Unsicherheiten jedoch nachvollziehbar ist. Am 30. Juli veröffentlichte Adidas die Ergebnisse zum zweiten Quartal. Dabei blieb der Umsatz hinter den Analystenerwartungen zurück, was die Aktie weiter belastete. Inzwischen deutet sich jedoch eine Bodenbildung an, da viele der grossen Sorgen – beispielsweise eine mögliche Margenverschlechterung – offenbar bereits im Aktienkurs eingepreist sein könnten. In der Vergangenheit hatte Adidas massgeblich in den wichtigen Märkten USA und China Marktanteile verloren – einerseits durch interne Herausforderungen im Produkt- und Vertriebsbereich, andererseits durch die aggressive Expansion von Wettbewerbern wie Nike oder aufstrebende Marken wie On Running. Doch mittlerweile hellt sich das Konsumklima in beiden Regionen wieder auf. Adidas profitiert dabei von einer stärker lokalisierten Produktstrategie, gezielten Kampagnen und einer engeren Marktanbindung. Positiv hervorzuheben ist auch die weiterhin starke Nachfrage nach Retromodellen, die ganz besonders bei jüngeren Konsumenten als Lifestyle-Produkte stark gefragt sind. Adidas gelingt hier der Spagat zwischen sportlicher Leistungsfähigkeit und modischer Relevanz – ein Alleinstellungsmerkmal, das sich direkt in den Verkaufszahlen niederschlägt. Die Produktpipeline ist gut gefüllt, besonders im Bereich Nachhaltigkeit, wo Adidas mit innovativen Materialien und Partnerschaften punktet. Auch die Schwäche der Konkurrenz – etwa durch Überbestände, Lieferkettenprobleme oder strategischer Neuausrichtung – kommt dem Unternehmen zugute. Dank operativer Fokussierung gelingt es Adidas, in Asien gezielt Marktanteile zu gewinnen – unterstützt durch eine lokal starke Produktionsbasis und beherrschbare Zollrisiken. Im Vergleich zur Konkurrenz wie Nike oder Puma erscheint Adidas damit aktuell fundamental besser aufgestellt. Die operative Erholung, verbunden mit einer starken Marke und einer zielgerichteten Positionierung, spricht für weiteres Aufwärtspotenzial. Zwar bleibt das Umfeld für Konsumwerte angesichts geopolitischer Risiken und hoher Volatilität herausfordernd – dennoch halten wir Adidas auf dem aktuellen Kursniveau für eine vielversprechende Marktopportunität. Der Markt teilt den positiven Ausblick zunehmend. Laut Bloomberg raten rund 70 Prozent der Analysten zum Kauf. Der Weg bleibt, wie im Leben, nicht ohne Hürden. Doch mit den richtigen Schuhen läuft man vorne mit – und womöglich auch mit Adidas an der Börse.

11730015 aktiv

LEM Holding – abgesetzt am 24.03.2026

Valor

2242762

Verfall

abgesetzt

Kurs

Der Schweizer Messtechnikspezialist hat im ersten Quartal 2025/26 gemischte Ergebnisse präsentiert. Erste Optimierungsmassnahmen zeigen zwar positive Ansätze, doch stehen diese aktuell unter Druck durch verschiedene Herausforderungen: Preisdruck (v.a. in China), ein ungünstiger Produktmix, gestiegene Zollkosten sowie eine geringe Auslastung haben die Margen belastet und zu einem Rückgang geführt. Hinzu kommen negative Währungseffekte und anhaltende Handelsunsicherheiten, die die Nachfrage dämpfen. Die Handelsunsicherheit dürfte jedoch nur vorübergehend sein und sich mittelfristig wieder auflösen, was durch erste Anzeichen einer Erholung bestätigt wird. Insbesondere bei einer Beilegung der globalen Handelsstreitigkeiten könnte LEM profitieren, da die bisherige Unsicherheit den Preiswettbewerb verschärft und die Marktbedingungen erschwert hat. Gleichzeitig dürften die laufenden Kosteneinsparungen langfristig positive Effekte auf die Profitabilität zeigen und eine positive Hebelwirkung auf die Margen freisetzen, sobald eine ausgeprägte Nachfrageerholung einsetzt. Daher bleibt LEM ein klassisches Turnaround-Investment. Die Erholung verläuft bisher langsamer als ursprünglich erwartet, was bedeutet, dass Investoren weiterhin Geduld und einen hohen Risikoappetit mitbringen sollten. Nach dem kräftigen Kursrutsch heute bietet sich aus unserer Sicht eine Gelegenheit zum Einstieg. Manchmal kann es sich auszahlen, gegen den Strom zu schwimmen. Die Nachfrageerholung sollte kommen, entscheidend ist nur der Zeitpunkt, wann sie tatsächlich wirksam eintritt. Das Momentum stimmt grundsätzlich und damit steht der richtige Schwung möglicherweise unmittelbar bevor.

LEM ist ein weltweit führender Anbieter hochpräziser Stromsensoren, die eine effiziente Steuerung und Regelung elektrischer Systeme ermöglichen. Die Produkte tragen wesentlich dazu bei, die Leistung und Effizienz elektronischer Komponenten zu steigern – ein zentraler Faktor in modernen Anwendungen von Industrie bis Energieversorgung. Dank der konstant hohen Produktqualität und technologischen Zuverlässigkeit geniesst LEM ein starkes Kundenvertrauen. Das Unternehmen ist in zahlreichen Märkten aktiv, die sich durch ein breites und langfristiges Wachstumspotenzial auszeichnen. Dieses Potenzial wird getragen durch Megatrends wie der Elektrifizierung oder Automatisierung, die wiederum durch das übergeordnete Ziel der Energiewende getrieben werden. Insbesondere der zunehmende Fokus auf Nachhaltigkeit – etwa durch den Ausbau erneuerbare Energien, E-Mobilität oder innovative Produktionsprozesse – schafft eine stetig wachsende Nachfrage nach Lösungen wie jenen von LEM. Der Konzern ist damit strategisch gut positioniert, um vom weltweiten Wandel zu einer nachhaltigeren, elektrifizierten Wirtschaft überdurchschnittlich zu profitieren.

2242762 abgesetzt

SKAN

Valor

1339601

Verfall

aktiv

Kurs

Inmitten der malerischen Kulisse der Schweiz sitzt ein Hidden Champion, der im Bereich der aseptischen Produktion seit Jahren leise, aber kraftvoll Massstäbe setzt: die SKAN Group. Was einst als Spezialist für Reinraumtechnologie begann, ist heute der globale Markt- und Technologieführer für Isolatoren, Dekontaminationslösungen und hochspezialisierte Reinraumgeräte – unerlässlich für die sterile Herstellung biopharmazeutischer Wirkstoffe. Doch SKAN ist weit mehr als ein Maschinenbauer. Das Unternehmen begleitet seine Kunden entlang des gesamten Produktionsprozesses mit massgeschneidertem Support, zuverlässigen Services und qualitativ hochwertigen Verbrauchermaterialien. Diese ganzheitliche Herangehensweise verleiht SKAN eine einzigartige Positionierung in einem hochdynamischen, schnell wachsenden Nischenmarkt – einem Markt, der vom weltweiten Bedarf an innovativen biopharmazeutischen Therapien stetig befeuert wird. Dass SKAN dabei nicht nur technologisch, sondern auch wirtschaftlich auf dem richtigen Weg ist, zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen. Der Auftragseingang konnte um beeindruckende 21,8 Prozent auf 359.5 Millionen Schweizer Franken gesteigert werden. Diese Entwicklung bietet nicht nur erfreuliche kurzfristige Perspektiven, sondern auch eine solide Visibilität für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres. Mit einem zweistelligen Umsatzwachstum von 15 bis 20 Prozent spielt SKAN in einer eigenen Liga – ermöglicht durch eine hochprofitable Geschäftstätigkeit, die ihrerseits vom starken Wachstum profitiert. Diese Position wird durch eine führende Marktstellung und den konsequenten Fokus auf Innovation und Qualität gestärkt. SKAN ist der Beweis dafür, dass Präzision, Weitsicht und spezialisierte Kompetenz auch in einem engen Marktsegment globale Wirkung entfalten können. Von einem Ende der Erfolgsgeschichte dürfte daher keine Rede sein, vielmehr könnte sie gerade erst richtig an Fahrt aufnehmen. Vor diesem Hintergrund erscheint die nicht günstige Bewertung (P/E’26E: 30.5x) als gerechtfertigt und liegt gar deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von (45x). Aufgrund des vergleichsweise geringen Handelsvolumens können bereits kleinere Transaktionen starke Kursbewegungen auslösen. Die Aktie eignet sich daher für Investoren mit Fokus auf fundamentale Unternehmensentwicklung und einer gewissen Toleranz gegenüber erhöhter Volatilität. Die Analysten gemäss Bloomberg erwarten weiteres Kurspotenzial im zweistelligen Prozentbereich. Wir schliessen uns der Konsensmeinung an und erachten die Kursschwäche als potenzielle Einstiegsmöglichkeit – ganz im Sinne der Börsenweisheit «buy low & sell high».

1339601 aktiv

Adobe – abgesetzt am 02.04.2026

Valor

903472

Verfall

abgesetzt

Kurs

Seit Jahren hält Adobe Inc. in Softwarelösungen für die Design- und Werbebranche die Marktführerschaft – mit ikonischen Produkten wie Photoshop und Illustrator die in kreativen Berufen als Standard gelten. Die Transformation vom Lizenzmodell hin zum Abo-basierten Cloud-Geschäftsmodell hat sich als äusserst erfolgreich erwiesen und sorgt für stabile und planbare Umsätze. Aktuell steht das Unternehmen jedoch unter Druck. Das Bewertungsniveau der Aktie ist deutlich gefallen und das KGV liegt derzeit deutlich unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Die historisch attraktive Bewertung spiegelt Sorgen der Investoren wider, dass Adobes marktbeherrschende Stellung im Bereich Kreativsoftware durch die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) insbesondere durch neue Wettbewerber – gefährdet sein könnte. Tatsächlich befindet sich der Markt in einem tiefgreifenden Wandel. Neue KI-Tools machen es zunehmend einfacher, Inhalte zu erstellen, wofür früher teure Software und Spezialwissen notwendig waren. Doch Adobe reagiert entschlossen: Mit der Integration von Adobe Firefly, einer eigenen Plattform für generative KI – also KI die Inhalte wie Bilder, Texte und Videos selbstständig erzeugen kann – wird die eigene Produktpalette sinnvoll erweitert. Firefly kann mittlerweile auch Videos generieren und ergänzt somit die bestehenden Tools. Gleichzeitig wird Photoshop durch KI Funktionen noch leistungsfähiger. Dies macht Adobe nicht nur konkurrenzfähig – sondern könnte mittelfristig sogar zu einem Wachstumstreiber werden. Adobe profitiert zusätzlich von einem strategischen Vorteil: dem breit aufgestellten Cloud-Ökosystem. Neben der Creative Cloud bietet Adobe weitere Plattformen an, die in Unternehmen fest verankert sind. Durch die enge Verzahnung der Angebote entsteht hohes Cross-Selling-Potenzial. Ein besonders vielversprechender Bereich ist das Geschäft mit digitalen Erlebnissen. Mit der Adobe Experience Cloud ermöglicht das Unternehmen hochgradig personalisierte, datengeschützte Kundenerlebnisse zu schaffen. Ein wachsender Markt, insbesondere im E-Commerce und digitalen Marketing. Abschliessend gefällt uns die fundamentale Stärke. Das Unternehmen ist kaum verschuldet, generiert solide Cashflows und könnte Aktienrückkäufe in den kommenden Jahren in Betracht ziehen. Zwar stockt aktuell das Gewinnwachstum – unter anderem durch konjunkturelle Unsicherheiten, doch langfristig erscheint Adobe gut aufgestellt, um vom Aufstieg KI-getriebener Kreativprozesse zu profitieren. Die Analysten gemäss Bloomberg rechnen der Aktie ein zweistelliges Kurspotenzial zu. Kreativ mit System – und für alle, die wissen, dass Chancen oft dort liegen, wo andere nur Risiken sehen.

903472 abgesetzt

Straumann

Valor

117544866

Verfall

aktiv

Kurs

Straumann ist im Bereich der Dentalimplantologie tätig. Das Unternehmen produziert und vertreibt Zahnimplantate in der ganzen Welt und ist Weltmarktführer in diesem Bereich. Die Aktie von Straumann hat in der Vergangenheit im zweistelligen Prozentbereich an Wert eingebüsst, ist jedoch gemäss unterschiedlichen Kennzahlen angemessen bewertet und kann nach wie vor hohe Wachstumsraten ausweisen. Folglich haben wir die Aktie Ende November 2024 auf unsere Tradingliste aufgenommen. Auch wenn im vergangenen Jahr die 150 Franken Marke erreicht und kurzfristig gar geknackt wurde, sank der Titel wieder in Richtung 100 Franken. Zwischenzeitlich haben wir rechtzeitig die Tradingidee per 24. Januar 2025 geschlossen und konnten einen Kursgewinn von mehr als 15 Prozent mitnehmen. Einerseits erkannten wir nur noch ein geringes Kurspotenzial, andererseits fehlten uns die kurzfristigen Auslöser, da Straumann’s Wachstumsstory hauptsächlich von langfristigen, dynamischen Trends geprägt ist. Mit der Offenlegung der Geschäftszahlen am 19. Februar hat die Aktie jedoch den nötigen Kursimpuls erhalten. Aufgrund der hohen Markterwartungen an ein Wachstumsunternehmen fiel die Kursreaktion negativ aus, da der Ausblick für 2025 teilweise enttäuschend war. Seitdem bewegen sich die Aktien von Straumann nach unten und bieten den Investoren erneut eine potenzielle Einstiegsmöglichkeit. Es ist gut möglich, dass die Aktie wie schon über die letzten zwei Jahren bei einem Kursniveau von CHF 100 Unterstützung findet. Der Implantathersteller überzeugt mit stetigem Wachstum, weshalb wir den Kurssturz als nicht gerechtfertigt erachten. Positiv hervorzuheben sind auch die kürzlich angekündigten Produkteinführungen. Dies sollte sowohl die Rentabilität des Unternehmens steigern als auch das Produktportfolio weiter stärken und dazu beitragen, fortlaufend zusätzliche Marktanteile zu gewinnen. Langfristig dürfte Straumann ohnehin eine Wachstumsstory bleiben.
Im Rahmen der Megatrends Demographic Change und Health & Beauty dürfte die Nachfrage nach Zahnprothesen weiter zunehmen. Die Marktführerschaft ermöglicht es Straumann von Skaleneffekten zu profitieren und aus einer allfälligen Marktkonsolidierung bestärkt hervorzugehen. Die Analysten gemäss Bloomberg gehen von einem zweistelligen Kurspotenzial aus. Wir teilen diese Einschätzung und sind der Ansicht, dass das nachhaltige Wachstumspotenzial derzeit im Aktienkurs nicht vollumfänglich eingepreist ist.

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