Wohnen

Kredit: abzahlen oder renovieren?

Oliver Sandmeier

Oliver Sandmeier

Teamleiter Kompetenzcenter Kredite

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Blog | Aktualisiert am 27. März 2026
Keine einfache Frage – und nicht pauschal beantwortbar. Es geht um den Spagat zwischen Kreditrückzahlung, Familienalltag und den nötigen Renovationen. Er ist für viele Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnräumen herausfordernd. Nach hohen Immobilienpreisen beim Kauf folgt oft eine entsprechende Verschuldung – während sich durch Familienzuwachs das Arbeitspensum und damit das Einkommen verändern kann. Umso wichtiger ist eine realistische Finanzplanung, die auch künftige Renovationen berücksichtigt.

Renovationen frühzeitig planen und Rücklagen bilden

Mit Renovationsvorhaben sollte man sich Zeit lassen: Eigentümer wohnen oft lange im Objekt, sodass Renovationen gestreckt und sorgfältig geplant werden können. Zudem hilft es, wenn frühzeitig und sukzessive Kapital zurückgelegt wird. Es ist einfacher, monatlich kleinere Beträge anzusparen, als später eine grosse Summe auf einmal aufzubringen.

Sanierung über die Hypothek finanzieren – Festhypothek oder SARON?

Sind die notwendigen Rücklagen nicht aus Eigenmitteln finanzierbar, können Sanierungen gegebenenfalls auch über eine Erhöhung der Hypothek finanziert werden. Dabei spielt das Zinsumfeld eine zentrale Rolle: Leitzinsschwankungen können die Kosten für die Hypothek spürbar verändern. Wer Planungssicherheit sucht, setzt eher auf eine Festhypothek, während flexible Haushalte mit einer SARON-Hypothek tiefe Zinsen nutzen – aber auch kurzfristige Ausschläge tragen müssen.

Den richtigen Mix finden

Entscheidend ist ein Mix, der zur Lebenssituation passt. So bleibt genug Spielraum, um Schulden abzubauen, den Alltag zu stemmen und dennoch nötige Renovationen rechtzeitig umzusetzen.

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