Mit einem verantwortungsvollen Umgang bei der Kreditvergabe haben wir einen direkten Einfluss auf unser ökonomisches, ökologisches und gesellschaftliches Umfeld. Die Bank hat deshalb Nachhaltigkeitskriterien für eine verantwortungsvolle Kreditvergabe definiert. Eine verantwortungsvolle Kreditvergabe bedeutet für uns, die Zukunftsfähigkeit und hohe Reputation unserer Bank zu sichern, indem wir unsere eigenen Wertvorstellungen und unseren strategischen Anspruch hinsichtlich Nachhaltigkeit direkt in unser Kreditgeschäft integrieren.
Wir haben ein Konzept entwickelt, das auf international anerkannten Ausschlusskriterien basiert und von uns mit zusätzlichen Aspekten ergänzt wurde. Diese Bewertungskriterien werden bei Neufinanzierungen sowie Finanzierungsneuregelungen von Unternehmungen angewendet. Bei Finanzierungen von grösseren Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden werden erweiterte, qualitative Themen geprüft. Es werden nur wenige Kundinnen und Kunden von den neuen Kriterien betroffen sein.
Unsere Kreditvergabekriterien werden aufgrund von politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen regelmässig überprüft. Die Anwendung erfolgt nur in der eigenen Wertschöpfung (eigene Produktion, eigener Handel, eigene Dienstleistungen) und nicht in der vor-/nachgelagerten Lieferkette (Zulieferer) der Unternehmen. Die Einhaltung der Nachhaltigkeitsaspekte wird im Rahmen des Kreditvergabeprozesses im Vier-Augen-Prinzip beurteilt.

Nachhaltigkeitskriterien AKB-spezifisch

Produktion von fossiler Energie

Fossile Brennstoffe sind Gemische von Kohlenwasserstoffen, die sich während Millionen von Jahren durch geologische Umwandlungsprozesse aus abgestorbenem, organischem Material gebildet haben. Konkret umfasst dies Erdöl, Erdgas, Kohle, Ölsande und Ölschiefer. Diese Ressourcen sind begrenzt.

Hierbei handelt es sich um nicht erneuerbare Energien, da sie in den für uns Menschen relevanten Zeitraum nicht mehr reproduziert werden können.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Beim Verbrennen von fossilen Brennstoffen verbindet sich Kohlenstoff mit Sauerstoff, das als Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre gelangt. Damit werden die Klimaerwärmung und die Anstiege der Meeresspiegel direkt beeinflusst. Der Ausschluss betrifft Förderer / Raffinerien von fossilen Brennstoffen und nicht die Stromproduzenten (Kraftwerke) selbst. Wir schliessen zudem insbesondere die Abbaupraktiken von «Arctic Drilling» und «Fracking» aus. Wir unterstützen die Entwicklung von nachhaltigen und erneuerbaren Energiequellen.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Produktion von Kernenergie

Kernkraftwerke erzeugen und beinhalten ein hohes Inventar an radioaktiven Stoffen, dessen Freisetzung katastrophale Folgen hätte. Wie bekannte Ereignisse (z.B. Fukushima) zeigen, führt eine unfallbedingte Energiefreisetzung zu einer starken Beschädigung der Anlage sowie zu einer Freisetzung von radioaktiven Strahlungen mit Gesundheitsschädigungen für Mensch und Natur. Der Ausschluss betrifft Neufinanzierungen von Kernkraftwerken. Bei Konzernen mit Beteiligungen an Kernkraftwerken müssen für bestehende Finanzierungen klare Strategien zur Reduktion vom Stromanteil aus Kernkraft bestehen.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Der Ausschluss erfolgt nach dem Sicherheits- wie auch dem Vorsorgeprinzip. Durch Neutronenaktivierung oder Kontamination mit Spaltprodukten werden bei der Produktion von Kernenergie verschiedene Materialien und Werkstoffe radioaktiv. Dies führt zu gefährlichen Abfällen und zur massiven Verseuchung von umliegenden Ökosystemen.

 
Schwelle für Ausschluss

Neufinanzierungen von Kernkraftwerken

 

 

Produktion von Kosmetika unter Nutzung von Tierversuchen

Der Begriff kosmetische Mittel wird durch das Eidgenössische Departement des Innern definiert. Für die Entwicklung und Produktion solcher Produkte sind Tierversuche in der EU verboten.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Wir setzen uns ein, dass der Würde und den Bedürfnissen von Tieren in bestmöglicher Weise Rechnung getragen wird. Neben Schmerzen und Leiden sind Tierversuche in diesem Kontext oft eine unverlässliche Vorhersage für die Wirksamkeit und Sicherheit einer Substanz.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Produktion oder Handel mit Produkten, die unter tierquälerischen Bedingungen hergestellt wurden

Gemäss schweizerischem Tierschutzgesetz darf niemand ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leid oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. Das Misshandeln, Vernachlässigen oder unnötige Überanstrengen von Tieren ist verboten.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Wir setzen uns ein, dass der Würde und den Bedürfnissen von Tieren in bestmöglicher Weise Rechnung getragen und soweit es der Verwendungszweck zulässt, für ihr Wohlergehen gesorgt wird.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Produktion von Erwachsenenunterhaltung / Pornografie

Pornografie ist oftmals frauenverachtend und kann schwerwiegende Auswirkungen auf die soziale Entwicklung von Jugendlichen sowie das soziale Verhalten von Erwachsenen haben. Diese Auswirkungen zeigen sich durch Sexsucht, Depressionen oder verachtendem Fehlverhalten gegenüber Frauen.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Die Produktion von Erwachsenenunterhaltung / Pornografie widerspricht unseren ethischen Grundwerten.

Wir verurteilen insbesondere die Produktion und Verbreitung von harter Pornografie. Darunter verstehen wir jegliche Produktionsformen (Abbildungen, Fotos, Videos, etc.), die Gewalttätigkeiten, sexuelle Handlungen mit Minderjährigen oder sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Inhalt haben.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Betreiben / Forschung von in der Schweiz verbotener Gentechnik

Durch Gentechnik können Teile des Erbguts eines Organismus gezielt verändert oder neue DNA-Sequenzen eingebracht werden. Die Anwendung von Gentechnik in der Landwirtschaft birgt vielfältige Gefahren und Risiken für Umwelt, Gesundheit und Wirtschaft.

Die hybriden Nachkommen von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) können unerwartete Effekte im Ökosystem hervorrufen. Damit verbundene Risiken sind Invasivität (Überhandnehmen) und eine mögliche Destabilisierung von Ökosystemen.

Der Ausschluss betrifft neben GVO auch alle weiteren Arten von in der Schweiz verbotener Gentechnik.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Der Ausschluss erfolgt aufgrund des Vorsorgeprinzips. Die Langzeitfolgen von gentechnischen Verfahren sind nicht absehbar. Deshalb kann es zu überraschenden Nebeneffekten kommen. Schädlinge wie Unkräuter oder Insekten können Resistenzen ausbilden, wodurch noch mehr umweltschädigende Pestizide und Herbiziden eingesetzt werden müssen. Weiter können Kontaminationen aus folgenden Gründen entstehen: Pollenflug, Insekten, Deklarationsfehler (z.B. im Lager oder beim Transport), vertauschtes Saatgut.

Insgesamt erachten wir die Risiken zur Beeinträchtigung bzw. zum Rückgang der Biodiversität und der Artenvielfalt als zu gross.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Produktion und Verbreitung rassistischer, antidemokratischer oder neonazistischer Medien

Die Schweizer Bundesverfassung definiert: «Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung. »
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Wir setzen uns treu dem Schweizer Diskriminierungsverbot für die Rechtsgleichheit ein und lehnen die Finanzierung von Unternehmen, welche an der Produktion und Verbreitung rassistischer, antidemokratischer oder neonazistischer Medien beteiligt sind, ab.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Weitere qualitative Nachhaltigkeitskriterien für Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden

Bei Anzeichen, dass ein Unternehmen mit seiner Geschäftstätigkeit in die nachfolgenden Aktivitäten involviert ist:

- Umweltschädigungen insbesondere:

  • Schädigung von Feuchtgebieten
  • Schädigung in besonders geschützten Gebieten (z.B. Weltnaturerbe-Stätten)
  • illegale Brandrodungen und illegaler Holzeinschlag in tropischen Regenwäldern inkl. Handel mit Holz oder anderen forstwirtschaftlichen Produkten, die nicht aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen
  • Gefährdung bedrohter Arten

- Menschenrechtsverletzungen

- Zerstörung von Kulturgütern, insbesondere Stätten des Weltkulturerbes

- Verletzung von Arbeitnehmerrechten, insbesondere Kinderarbeit sowie Zwangsarbeit

Ausschlusskriterien der Weltbank

Auf Empfehlung der Weltbank übernehmen wir die nachfolgenden, international anerkannten Ausschlusskriterien. Nicht alle Geschäftsmodelle treten in unserem Marktgebiet auf, trotzdem führen wir diese aus Transparenzgründen vollständig auf.

 

Herstellung von oder Handel mit alkoholischen Getränken (ausser Bier und Wein)

Alkoholmissbrauch verursacht gesundheitliche und soziale Probleme. Er stört das Zusammensein und zerstört Freundschaften und Familien. Durch übermässigen Alkoholkonsum treten bei Jugendlichen Entwicklungsstörungen auf, die Gesundheit von Menschen wird geschädigt und es entstehen erhebliche Kosten für das Gesundheitssystem.

In der Schweiz sterben jährlich rund 1600 Personen an den Folgen ihres Alkoholkonsums (15- bis 74-Jährige). Das sind rund 5 % aller weiblichen und 10 % aller männlichen Todesfälle. Schätzungen gehen davon aus, dass jedes siebte Kind mit übermässigem Alkoholkonsum in der Familie konfrontiert ist.

Alkoholmissbrauch verursacht in der Schweiz jährliche Kosten in Milliardenhöhe. Die Einbusse in der Produktivität für die Schweizer Volkswirtschaft beträgt rund 2,1 Mrd. Franken, da Krankheiten, vorzeitige Pensionierungen und Todesfälle zu Ressourcenausfällen führen.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Wir verzichten auf Finanzierungen für die Herstellung und den Handel (inkl. Vermarktung und Vertrieb) von harten alkoholischen Getränken. Durch deren Ausschluss leisten wir einen Beitrag zur Senkung der damit verbundenen gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Schäden und Kosten.

Die Herstellung und der Handel von Bier und Wein sind davon nicht tangiert. Diese alkoholischen Getränke erachten wir aufgrund des verhältnismässig tiefen Alkoholgehalts als gesellschaftlich tolerierbares Genussmittel und als Teil unserer Ess- und Trinkkultur. Ebenfalls sind Bars und Tanzlokale nicht ausgeschlossen, da ihre Haupttätigkeit nicht ausschliesslich auf dem Verkauf «harter» Alkoholika beruht, sondern auch andere Getränke im Angebot stehen. Somit ist der Verkauf von hartem Alkohol nicht als Haupttätigkeit anzusehen.

 
Schwelle für Ausschluss

Umsatzanteil > 20%

 

 

Produktion von oder Handel mit Tabak

Tabak ist ein Produkt, das bei aktivem oder passivem Konsum das Risiko, an Krankheiten wie Asthma, Krebs, Lungenkrankheiten, Herzinfarkt, Hirnschlag und Unfruchtbarkeit zu erkranken, erhöht. Allein in der Schweiz sterben jährlich rund 9500 Menschen an tabakbedingten Krankheiten. Die Schweizer Volkswirtschaft wird durch die Folgen von Tabakkonsum mit jährlichen Kosten in Milliardenhöhe für medizinische Behandlungen und Erwerbsausfälle belastet.
Quelle: Lungenliga Schweiz
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Wir verzichten auf Finanzierungen, die der Produktion und des Handels (inkl. Vermarktung und Vertrieb) von Tabak dienen, da dieser ein hohes Suchtpotenzial aufweist. Durch deren Ausschluss wollen wir einen Beitrag zur Senkung der damit verbundenen gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Schäden und Kosten leisten. Der Tabakkonsum schadet insbesondere direkt auch der Gesundheit Dritter (Passivrauchen).

Im ökologischen Kontext ist die Tabakpflanze äusserst pflegeintensiv. Sie benötigt viel Wasser. Um nur eine Zigarette zu produzieren, braucht es 4 Liter Wasser. Für den Anbau werden oft Regenwälder gerodet und wichtige Flächen besetzt, die für die Pflanzung von Nahrungsmittel verwendet werden können. Weiter beinhalten Zigarettenstummel zahlreiche toxische Stoffe und Plastikteile, die sowohl die Böden als auch das Wasser massiv verschmutzen.

 
Schwelle für Ausschluss

Umsatzanteil > 20%

 

 

Herstellung und Handel von Waffen und Munition jeglicher Art

Die Herstellung und der Handel von Waffen und Munition widersprechen unseren ethischen Wertvorstellungen.

Wir schliessen neben sämtlichen Erzeugnissen für die Rüstungsindustrie bewusst auch diejenigen Waffen aus, die für kommerzielle Zwecke und teilweise aus nachvollziehbaren Gründen wie Selbstverteidigung von Beamtinnen und Beamten im Polizeieinsatz verwendet werden. Die Produktion von Waffen erachten wir generell als schädlich und gefährlich, weshalb wir auf solche Finanzierungen verzichten.

Wir orientieren uns bei der Definition am Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

 

Wir verurteilen jegliche Form von wirtschaftlichen Aktivitäten, die zur Verschlechterung der Lebensqualität von Menschen oder Tieren beitragen, sowie dem Erhalt der Natur schaden.

 

Schwelle für Ausschluss

Umsatzanteil > 20%

 

 

Betreiben von Glücksspielen, Casinos

Das Angebot von Glücksspielen und Casinos kann Suchtverhalten verursachen. Sucht Schweiz geht davon aus, dass rund 120'000 Personen schweizweit Geldspielprobleme haben. Die Folgen von Spielsucht für das Individuum und sein gesellschaftliches und familiäres Umfeld sind gravierend: Finanzielle Probleme, Ausfall an Arbeitsleistung, psychische Probleme, erhöhte Suizidraten und Beschaffungskriminalität. Bei einigen Glücksspielanbietern sind kriminelle Geschäftspraktiken noch immer ein Teil ihres Geschäftsmodells.

Die entsprechenden gesellschaftlichen Kosten der Spielsucht werden allein in der Schweiz auf jährlich rund CHF 500 Mio. geschätzt.

Quelle: Sucht Schweiz
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Wir verzichten auf Finanzierungen, die dem Betrieb von Glücksspielen oder Casinos dienen. Durch Ausschluss von diesen suchtfördernden Dienstleistungen leisten wir unseren Beitrag, um die damit verbundenen gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Schäden und Kosten zu minimieren.

Unter diese Kategorie fallen unter anderem Geldspielautomaten, Casinospiele, Lotto, Rubbellose und Sportwetten.

 
Schwelle für Ausschluss

Umsatzanteil > 20%

 

 

Produktion oder Tätigkeiten, die schädliche oder ausbeuterische Formen von Zwangsarbeit oder Kinderarbeit beinhalten

Kinderarbeit ist widerrechtlich und verachtend. Sie ist gefährlich und ausbeuterisch, haltet Kinder vom Schulbesuch ab und gefährdet deren körperliche sowie seelische Entwicklung.

Von Kinderarbeit ausgenommen sind Tätigkeiten mit fairen Arbeitsbedingungen innerhalb der Familie und kulturelle, künstlerische sowie sportliche Darstellungen.

 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Zwangs- und Kinderarbeit verletzt unsere Menschenrechte. Wir setzen uns für faire, nachhaltige Arbeits- und Lebensbedingungen ein.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Herstellung von oder Handel mit radioaktiven Stoffen (Ausnahmen: medizinische Geräte, Messgeräte)

Radioaktivität kommt in der Natur in sehr geringen und kaum schädlichen Mengen vor. Durch die industrielle, chemische und weitere künstliche Nutzung von radioaktiven Stoffen kann eine schädliche Bestrahlung auf den Menschen und die Umwelt entstehen. Zudem gelangen durch mangelhafte Lagerung, Unfälle und Entsorgung des radioaktiven Abfalls immer mehr radioaktive Elemente in unser Ökosystem.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Insgesamt erachten wir die Risiken zur Beeinträchtigung bzw. zum Rückgang der Biodiversität und der Artenvielfalt als zu gross.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Produktion oder Handel mit nicht gebundenen Asbestfasern

Bereits winzige, freigesetzte Asbestfasern können beim Einatmen in die Lunge gelangen und Lungenkrankheiten fördern. Asbesthaltige Werkstoffe wurden vor allem im Liegenschaftsbau zwischen 1930 und 1990 verwendet.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?
Die radioaktive Bestrahlung von Menschen führt von Zellschädigungen bis hin zu Veränderungen im Erbgut. Mutierte Zellen verursachen Krebs, Leukämie und weitere, tödliche Krankheiten. Neben dem schädlichen Einfluss auf die Menschheit können ebenfalls Tiere sterben und unsere Böden sowie Gewässer langfristig verseucht werden.

 

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Handel mit bedrohten Wildtieren (und deren Produkten), die unter CITES geregelt sind

CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) ist eine Handelskonvention mit dem Ziel, die Tier- und Pflanzenpopulation unserer Welt nachhaltig zu schützen und zu erhalten. Dieses Abkommen haben neben der Schweiz über 180 Länder unterzeichnet; es schützt den Handel von gefährdeten rund 5000 Tier- und 28¿000 Pflanzenarten.

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Tiere und Pflanzen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Ökosystems. Das Aussterben verschiedener Arten hat einen massgeblichen Einfluss auf unsere Umwelt, weshalb wir die Jagd nach existenzbedrohten Lebewesen nicht tolerieren. Gefährdete Tier- und Pflanzenarten sollen in ihren natürlichen Beständen nachhaltig bestehen bleiben.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Treibnetzfischerei

Mit Treibnetzen als Methode der Fischerei lässt sich kein selektiver Fischfang betreiben. Umweltorganisationen gehen davon aus, dass jährlich mehrere Millionen Tiere durch unbeabsichtigten Beifang sterben (durch Verhangen, Ersticken oder menschliches Vernichten). Ausserdem treiben weggeworfene, kaputte Netze in den Ozeanen, die viele Tiere tödlich verletzen und die Abfallproblematik in unseren Weltmeeren verschärfen.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

WWir setzen uns für nachhaltige Fischerei ein, die unsere Ressourcen schonend nutzt und die natürliche Regeneration der Meere in den Vordergrund stellt.

Seit dem 1. Januar 2002 sind Treibnetze in allen EU-Gewässern verboten. Die Vereinten Nationen verboten ihren Einsatz sogar bereits 1993.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Produktion / Handel mit Arzneimitteln, die internationalen Verboten unterliegen

Arzneimittel sind biologisch hochaktive Stoffe. Sie können ungewünschte Nebenwirkungen auslösen und unseren Organismus nachhaltig zerstören. Wenn Medikamentenspuren in die Umwelt gelangen, können sie weitere Lebewesen gefährden.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Wir verzichten auf solche Finanzierungen aufgrund internationaler Verbote und der potenziellen Umweltbelastung.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Produktion von international verbotenen Pestiziden und Herbiziden

Die Abkürzung PCB steht für polychlorierte Biphenyle und ist eine Form chemischer Chlorverbindungen. PCB wurden unter anderem für Fugendichtungsmassen, Farben, Lacken, Kunst- und Klebstoffen verwendet.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

International verbotene Pestizide und Herbizide fügen unserer Umwelt grossen Schaden zu und zerstören die Biodiversität.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Produktion von PCB-haltigen Produkten

Die Abkürzung PCB steht für polychlorierte Biphenyle und ist eine Form chemischer Chlorverbindungen. PCB wurden unter anderem für Fugendichtungsmassen, Farben, Lacken, Kunst- und Klebstoffen verwendet.

PCB wurden aufgrund ihrer schädlichen Eigenschaften 1986 in der Schweiz generell verboten.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

PCB gehören zu den persistenten organischen Schadstoffen (POPs): Sie sind schlecht abbaubar und reichern sich in der Umwelt sowie in der Nahrungskette an. Die Aufnahme von grösseren Mengen führt zu akuten Beschwerden der Haut (z.B. Akne, Hautpigmentierung), verursacht Leber-, Milz- und Nierenschäden, schwächt das Immunsystem und ist krebserregend.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Kauf von Holzerntemaschinen und kommerzieller Holzeinschlag im primären tropischen Regenwald

Der Regenwald ist in seiner Existenz bedroht, da er für den Verkauf von wertvollen Tropenhölzern abgeholzt oder abgebrannt wird, um grossflächig Nutzpflanzen wie Palmöl oder Soja anzubauen.

Primäre tropische Regenwälder sind «immerfeucht» und von Menschen unbewohnt. Sie sind hauptsächlich in Südamerika, Zentralafrika und Südostasien zu finden.

Der kommerzielle Holzeinschlag zielt einzig darauf ab, Gewinne zu erzielen und vernachlässigt jegliche ökologischen Aspekte.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Wir setzen uns für den Erhalt des Regenwaldes und des natürlichen Gleichgewichts von Wasser, Fauna, Flora, Boden und Luft ein.

Die schweren Holzerntemaschinen verdichten die Böden im Regenwald, gefährden den Luft-/Wasserhaushalt und stossen massive Mengen an CO2 aus.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

 

 

Produktion von Stoffen, die der Ozon-Schicht schaden und international verboten sind

Die Ozonschicht ist eine natürliche Gasschicht in der Erdatmosphäre und schützt uns Menschen wie auch andere Lebewesen vor der schädlichen ultravioletten (UV) Strahlung der Sonne.

Die Schweiz hat das Montrealer Protokoll von 1987 unterzeichnet, welches die weltweite Verminderung und den Verzicht auf die Produktion und den Verbrauch von ozonabbauenden Stoffen zum Ziel hat.

Ziel des Montrealer Protokolls ist die Wiederherstellung der Ozonschicht durch die weltweite Verminderung und schlussendlich den vollständigen Verzicht auf Herstellung und Verbrauch von ozonschichtabbauenden Stoffen

Die betroffenen Stoffe sind im Protokoll erfasst und enthalten unter anderem:  Halogenkohlenwasserstoffe (HKW), Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) oder bromierte Kohlenwasserstoffe. Diese Stoffe kommen natürlicherweise nicht vor, sind enorm treibhauswirksam und verweilen sehr lange in der Atmosphäre.
 

Mehr erfahren  
Weshalb ist dies ein Ausschlusskriterium?

Wir setzen uns für die Wiederherstellung unserer Ozonschicht ein. Durch deren Abbau treten bestimmte Arten von Hautkrebs, grauer Star und Immunschwächen häufiger auf. Zudem beeinflusst die UV-Strahlung unser Land- und Wasserökosystem. Sie verändert Wachstum, Nahrungsketten und biochemische Kreisläufe.

 
Schwelle für Ausschluss

Null-Toleranz

Das könnte Sie auch interessieren

Wir sind persönlich für Sie da