Aktuelle Betrugsmaschen

Betrugsprävention

Aktuell kursieren eine Reihe von Betrugsmaschen. Bitte seien Sie vorsichtig. Beachten Sie ausserdem, dass die nachfolgende Auflistung unvollständig sein kann.

Warnung vor Telefonbetrug

Momentan sind Telefonbetrüger*innen am Werk, die mit gefälschten AKB-Telefonnummern anrufen und sich als Mitarbeitende der Bank ausgeben. Geben Sie nie persönliche Bankkontodaten am Telefon bekannt und brechen Sie solche Anrufe sofort ab.

Wie Sie sich im Notfall verhalten

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QR-Code-Betrug auf Online-Marktplätzen (z.B. ricardo.ch, tutti.ch)

Betrügerinnen und Betrüger kontaktieren Verkäuferinnen und Verkäufer auf Plattformen wie ricardo.ch oder tutti.ch und geben vor, einen Artikel kaufen zu wollen. Anschliessend senden sie per WhatsApp einen gefälschten QR-Code zur Erfassung von Konto- oder e-Banking-Informationen für eine angeblich sichere Zahlung. Der QR-Code führt jedoch zu gefälschten Bank- oder Zahlungsseiten (z.B. TWINT), um Konto- und Kreditkarten- oder e-Banking-Daten abzugreifen.

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Gefälschte Briefe im Namen von Finanzinstituten

Immer wieder versenden Betrügerinnen und Betrüger gefälschte Briefe im Namen von Banken mit Logo und Absenderangaben. Darin fordern sie dazu auf, innerhalb kurzer Zeit über einen QR-Code oder einen Link persönliche Daten oder e-Banking-Zugangsinformationen auf einer täuschend echten Webseite einzugeben – etwa zur Entsperrung eines Kontos oder zur Freischaltung des e-Bankings.

3

Investmentbetrug

Beim Investmentbetrug verleiten Kriminelle mit hohen Renditen zu Geldanlagen (z.B. in Kryptowährungen oder zukünftige Technologien) – ohne Risiken innert kurzer Zeit. Die versprochenen Renditen existieren nicht – das investierte Geld landet direkt bei den Betrügern und ist meist verloren.

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Manipulierte Suchmaschinen-Treffer zu gefälschten e-Banking Login-Seiten

Mit gefälschten Suchmaschinen-Treffern führen Sie Kriminelle auf täuschend echt aussehende e-Banking-Login-Seiten. Dort werden Ihre e-Banking-Zugangsdaten von Betrügern abgefangen. Loggen Sie sich immer und ausschliesslich über www.akb.ch ein.

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Falscher Telefonsupport

Kriminelle geben sich als IT-Spezialisten (z.B. der Bank oder von Microsoft) aus und verlangen Zugriff auf Ihren Computer oder Ihr e-Banking, um angeblich verdächtige Aktivitäten oder Zahlungen zu überprüfen. In Wirklichkeit verschaffen sich die Betrüger durch Supportprogramme Zugang zu Ihrem Computer oder Ihren e-Banking-Zugangsdaten.

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Weitere Telefonbetrugsmaschen

Bei diesen Betrugsmaschen wird sehr schnell psychologischer Druck aufgebaut. Sie sind darum besonders gefährlich:

  • Falsche Polizistinnen oder Polizisten (Betrug am Telefon)
  • Falsche Staatsanwältinnen oder -anwälte (Amtsanmassung-Betrug)
  • Betrug mit angeblichen Unfällen von Angehörigen

Bei solchen Anrufen wird darauf gedrängt, die Online-Banking-Zugangsdaten preiszugeben oder Geld bzw. Wertsachen an einem bestimmten Ort zu übergeben. Legen Sie sofort auf und rufen Sie die Polizei (Tel. 117) an. Falls Sie sich bereits in einer AKB-Geschäftsstelle befinden, um das geforderte Geld abzuheben, nehmen Sie die Warnungen der Bankangestellten bitte ernst.