Wieso sich Renovationen langfristig auszahlen

Ihr Haus wird Sie vermutlich überleben. Denn Wohnhäuser werden heute gut und gerne über 100 Jahre alt. Doch bei Gebäuden gilt das Gleiche wie bei allem: Was lange halten soll, will gut gepflegt sein. Schliesslich sollen auch Ihre Kinder später an der Immobilie noch ihre Freude haben.
Übrigens steigt der Wert einer Immobilie nicht immer automatisch. Ein gut erhaltenes Gebäude erzielt auf jeden Fall einen höheren Preis als ein renovationsbedürftiger Bau. Falls Ihr Haus auch Ihre Altersvorsorge ist, die Sie einmal gewinnbringend verkaufen möchten, sollten Sie für einen regelmässigen Unterhalt sorgen.
Alles zu seiner Zeit
Beim Unterhalt Ihres Wohntraums ist eine gute Planung das A und O. Warten Sie nicht ab, bis die Heizung streikt oder ein Abwasserrohr kaputt geht. Sorgen Sie rechtzeitig für Ersatz. Die Lebensdauer der einzelnen Teile ist sehr unterschiedlich. Hier einige Beispiele:
- Sonnenstoren: 10–15 Jahre
- Küchenapparate: 10–20 Jahre
- Heizungsinstallationen: 15–30 Jahre
- Sanitärinstallationen: 20–40 Jahre
- Parkettboden: 25–50 Jahre
- Fassadenverkleidung: 30–50 Jahre
Der Hauseigentümerverband hat eine ausführliche Liste der Lebensdauer von Bauteilen und Geräten erstellt. Grundsätzlich gilt: Selbst wenn der Kühlschrank nach 15 Jahren noch funktioniert, kann ein Ersatz sinnvoll sein. Häufig ist der Energieverbrauch bei neuen Geräten viel niedriger – Sie profitieren also von tieferen Stromkosten und oft auch von nützlichen neuen Funktionen.
Profitieren Sie von Förderprogrammen
Achten Sie bei Renovationen und Modernisierungen auch auf klimafreundliche Lösungen. Viele Kantone unterstützen energetische Massnahmen wie Wärmedämmung, den Einbau einer Wärmepumpe oder Sonnenkollektoren.
Wie Sie Renovationen finanzieren
Der Hauseigentümerverband empfiehlt, rund 0,085 Prozent des Kaufpreises pro Jahr für anstehende Sanierungen und Renovationen zurückzustellen. Bei Eigentumswohnungen im Miteigentum besteht ein Erneuerungsfonds, in den alle Miteigentümerinnen und Miteigentümer einzahlen müssen. Falls Ihnen Ihre Immobilie allein gehört, richten Sie am besten ein Konto ein, auf das Sie monatlich einen fixen Betrag einzahlen.
Für grössere energetische Sanierungen bietet die AKB neu die AKB Sanierungshypothek an. Diese richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihre Liegenschaft energetisch aufwerten möchten – mit einem fixen Zinssatz von 0,5% über 5 Jahre und einem Maximalbetrag von CHF 200'000 bei Einfamilienhäusern bzw. CHF 500'000 bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeliegenschaften. Zudem lassen sich Kosten für energetische Massnahmen vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehen.
Das Finanzierungsangebot der AKB
Die AKB berät Sie gerne auf dem Weg zu Ihrem Wohntraum – mit auf Ihre Bedürfnisse angepassten Hypothekarmodellen, darunter die neue AKB Sanierungshypothek.
