Wohnen

Wohneigentum finanzieren – Wie gelingt der Weg ins Eigenheim?

Oliver Sandmeier

Oliver Sandmeier

Teamleiter Kompetenzcenter Kredite

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Blog | 08. Juli 2026
Der Kauf eines Eigenheims ist eine der grössten finanziellen Entscheidungen im Leben und soll deshalb gut geplant werden.

In den meisten Fällen kann der Kaufpreis nicht vollständig aus eigenen Mitteln bezahlt werden, sodass Sie auf eine Fremdfinanzierung angewiesen sind. Die Bank finanziert einen Teil des Kaufpreises mit einer Hypothek. Diese wird anschliessend über die vereinbarte Laufzeit verzinst und schrittweise zurückbezahlt. 

Die finanziellen Grundlagen

Damit Ihr Traum vom Eigenheim Wirklichkeit werden kann, gilt es einige finanzielle Voraussetzungen zu erfüllen:
Ein wichtiger Baustein sind die Eigenmittel. Für den Kauf einer Immobilie müssen Sie mindestens 20 Prozent des Kaufpreises selbst finanzieren. In erster Linie kommen dafür Ersparnisse, Wertschriften oder Guthaben der Säule 3a infrage. Reichen diese Eigenmittel nicht aus, können auch Schenkungen oder Erbvorbezüge zur Finanzierung beitragen. Unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich zudem ein Teil des Pensionskassenguthabens einsetzen.
Ebenso entscheidend ist die Tragbarkeit. Dabei prüft die Bank, ob die laufenden Wohnkosten langfristig durch Ihr Einkommen finanziert werden können. Berücksichtigt werden kalkulatorische Hypothekarzinsen, Amortisationen sowie Unterhalts- und Nebenkosten. Als Faustregel gilt: Die gesamten Wohnkosten sollten langfristig nicht mehr als rund ein Drittel Ihres Einkommens ausmachen.
Möchten Sie wissen, wie viel Wohneigentum Sie sich leisten können? Mit unserem Hypothekarrechner erhalten Sie eine erste Einschätzung Ihrer Finanzierungsmöglichkeiten und der Tragbarkeit.

Die Wahl der richtigen Hypothek

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, stellt sich die Frage nach der passenden Finanzierung. Welche Hypothek die richtige Wahl für Sie ist, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen, Ihren finanziellen Zielen und Ihrer Risikobereitschaft ab.

Stehen Sicherheit und planbare Kosten im Vordergrund, bietet eine Festhypothek mit einem fixen Zinssatz über die gesamte Laufzeit eine hohe Planungssicherheit. Wer mehr Flexibilität wünscht und von möglichen Zinssenkungen profitieren möchte, findet in der SARON-Hypothek eine interessante Alternative. Da sich ihr Zinssatz am Geldmarkt orientiert, kann sich die Zinsbelastung jedoch innerhalb kurzer Zeit verändern, weshalb auch steigende Zinsen einkalkuliert werden sollten. Eine Kombination aus Fest- und SARON-Hypothek verbindet die Vorteile beider Finanzierungsformen. Sie gibt Planungssicherheit und bietet Flexibilität und sollte auf Ihre persönliche Situation abgestimmt sein.


Gerne unterstützen wir Sie dabei, die passende Finanzierungslösung zu finden und den Weg ins Eigenheim sicher und langfristig zu planen.
 

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