Kredit: abzahlen oder renovieren?

Mit Renovationsvorhaben sollte man sich Zeit lassen: Eigentümer wohnen oft lange im Objekt, sodass Renovationen gestreckt und sorgfältig geplant werden können. Zudem hilft es, wenn frühzeitig und sukzessive Kapital zurückgelegt wird. Es ist einfacher, monatlich kleinere Beträge anzusparen, als später eine grosse Summe auf einmal aufzubringen.
Sind die notwendigen Rücklagen nicht aus Eigenmitteln finanzierbar, können Sanierungen gegebenenfalls auch über eine Erhöhung der Hypothek finanziert werden. Dabei spielt das Zinsumfeld eine zentrale Rolle: Leitzinsschwankungen können die Kosten für die Hypothek spürbar verändern. Wer Planungssicherheit sucht, setzt eher auf eine Festhypothek, während flexible Haushalte mit einer SARON-Hypothek tiefe Zinsen nutzen – aber auch kurzfristige Ausschläge tragen müssen.
Entscheidend ist ein Mix, der zur Lebenssituation passt. So bleibt genug Spielraum, um Schulden abzubauen, den Alltag zu stemmen und dennoch nötige Renovationen rechtzeitig umzusetzen.
