Halbjahresergebnis 2026

Anhaltend starkes Wachstum im Kundengeschäft und beim Kommissionserfolg.
Medienmitteilungen | 13. August 2026
Hauptsitz der Aargauischen Kantonalbank in Aarau
Hauptsitz der Aargauischen Kantonalbank in Aarau

Das Halbjahresergebnis 2026 der Aargauischen Kantonalbank (AKB) fällt sehr solide aus, trotz dem in der Berichtsperiode für die AKB unvorteilhaften Tiefzinsumfeld. Wesentlich zu diesem erfreulichen Ergebnis tragen das Wachstum bei den Hypotheken und die hohe Nachfrage nach Anlagelösungen bei.

Geschäftsvolumen erneut gesteigert

Im ersten Halbjahr 2026 wachsen die Ausleihungen um CHF 0,9 Milliarden (+3,2%) und erreichen erstmals die Marke von CHF 30 Milliarden. Die Kundengelder steigen um CHF 0,7 Milliarden (+2,5%) und das Depotvolumen legt dank Neugeldern von CHF 0,4 Milliarden und einer erfreulichen Börsenperformance um insgesamt CHF 1,2 Milliarden (+5,9%) zu. Das Businessvolumen wächst demnach um CHF 2,7 Milliarden (+3,5%) auf den Höchststand von CHF 77,0 Milliarden.

Geschäftsertrag trotz Tiefzinsumfeld fast auf Vorjahresniveau

In der Berichtsperiode erzielt die AKB einen Geschäftsertrag von CHF 244,1 Millionen und liegt damit nur CHF 3,6 Millionen (–1,5%) unter dem Vorjahresergebnis.

Der hohe Anteil SARON-basierter Geldmarkthypotheken führt aufgrund des tieferen Leitzinses der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erwartungsgemäss dazu, dass sich der Zinsertrag um CHF 31,5 Millionen (–15,0%) reduziert. Dies entspricht einer deutlichen Entlastung der Kreditkosten für die Kundinnen und Kunden. Der tiefere Zinsaufwand kompensiert dabei die Ertragsreduktion nur teilweise, womit der Brutto-Zinserfolg im Vergleich zur Vorjahresperiode um CHF 6,8 Millionen (–3,8%) geringer ausfällt.

Durch die vorausschauende und vorsichtige Risikopolitik kommt es zu einem Bildungsüberhang bei den Wertberichtigungen auf gefährdeten Kreditpositionen von CHF 4,9 Millionen. Der Netto-Zinserfolg beläuft sich auf insgesamt CHF 167,5 Millionen (–7,3%).

Dank aktiver Marktbearbeitung bei gleichzeitig hoher Anlagekompetenz setzt die AKB ihr starkes Wachstum mit den Wertschriftenbeständen ihrer Kundinnen und Kunden fort. Als Resultat steigt der Kommissionserfolg um hohe CHF 7,8 Millionen (+16,1%) auf CHF 55,9 Millionen und übertrifft die eigenen Erwartungen damit deutlich.

Das Handelsgeschäft verbleibt mit einem Ertrag von CHF 15,8 Millionen auf dem Niveau des sehr guten Vorjahres (–0,6%) und zeigt insbesondere beim Devisengeschäft eine anhaltend erfreuliche Entwicklung. Der übrige ordentliche Erfolg fällt aufgrund von Veräusserungen von nicht strategischen Finanzanlagen mit CHF 4,9 Millionen um CHF 1,9 Millionen (+65,6%) deutlich höher aus als im Vorjahr.

Dieter Widmer, Direktionspräsident der AKB, zeigt sich mit dem Halbjahresergebnis 2026 sehr zufrieden: «Es ist uns im ersten Halbjahr 2026 ausserordentlich gut gelungen, die Ertragsausfälle, die sich für uns durch das Tiefzinsumfeld ergeben haben, mehrheitlich zu kompensieren. Im letzten Halbjahr haben sich erneut viele neue Kundinnen und Kunden für die AKB entschieden und die bestehenden haben ihre Geschäftsbeziehung mit der AKB weiter ausgebaut. Dies zeigt eindrücklich, dass die Kundennähe verbunden mit einer hohen Professionalität und einem stabilen Geschäftsmodell Vertrauen schafft.»

Moderat höherer Geschäftsaufwand

Der Personalaufwand für das erste Halbjahr 2026 beträgt CHF 74,8 Millionen und fällt um CHF 1,2 Millionen (+1,6%) höher aus. Der Sachaufwand liegt mit CHF 47,3 Millionen (+0,1%) auf dem Vorjahreswert und unterstreicht die nachhaltige Kostenkultur bei der AKB. In der Summe ergibt dies gegenüber dem Vorjahr einen um CHF 1,2 Millionen (+1,0%) moderat höheren Geschäftsaufwand von CHF 122,1 Millionen. Mit dem leicht tieferen Geschäftsertrag steigt die Cost-Income-Ratio im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,2 Prozentpunkte auf 50,0% an. Unter Berücksichtigung der sehr tiefen Wertberichtigungen aus dem übrigen Geschäft und der Abschreibungen ist die AKB nach wie vor eine der effizientesten Schweizer Banken.

Solider Halbjahresgewinn

Der Geschäftserfolg im ersten Halbjahr 2026 beträgt CHF 118,5 Millionen und liegt um CHF 6,7 Millionen (–5,4%) unter dem Vorjahresergebnis. Damit übertrifft die AKB ihre Erwartungen deutlich. Zur Stärkung des Eigenkapitals werden CHF 11,3 Millionen (–29,4%) den Reserven für allgemeine Bankrisiken zugewiesen. Der Halbjahresgewinn nimmt um CHF 2,1 Millionen (–2,1%) auf weiterhin solide CHF 101,4 Millionen ab.

Für das Geschäftsjahr 2026 erhöht die AKB ihre Prognose und erwartet ein Ergebnis mindestens auf Vorjahresniveau.

Downloads

Hier finden Sie den AKB Halbjahresbericht 2026: report.akb.ch/downloads

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