Aktuelle Betrugsmaschen

Betrugsprävention

Aktuell kursieren eine Reihe von Betrugsmaschen. Bitte seien Sie vorsichtig.

Vorsicht vor gefälschten AKB-Anrufen und WhatsApp-Betrug

Momentan sind Betrügerinnen und Betrüger am Werk, die mit AKB-Nummern anrufen und sich als Mitarbeitende der AKB ausgeben. Teilweise werden auch WhatsApp-Nachrichten verschickt, um persönliche Daten zu erfragen.

Schützen Sie sich und bleiben Sie aufmerksam:

  • Geben Sie nie Daten oder Wertsachen heraus: Weder die Polizei, Mitarbeitende einer Hotline noch eine Bank fordern am Telefon oder per Nachricht Passwörter, Geld oder Schmuck.
  • Geben Sie niemals Bankkontodaten preis: Brechen Sie solche Kontakte sofort ab – egal ob per Telefon oder WhatsApp.
  • Bleiben Sie misstrauisch und stellen Sie Kontrollfragen: Wer Sie nicht kennt, hat Mühe, persönliche Fragen zu beantworten.
  • Legen Sie bei Unsicherheit sofort auf: Kontaktieren Sie die Polizei (Telefon 117) oder eine Vertrauensperson

Was tun im Notfall? Hilfe und Kontakt zur AKB

Aktuelle Betrugsmaschen erkennen und vermeiden

Betrugsmaschen auf einen Blick

Diese Liste wird laufend aktualisiert und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

1

QR-Code-Betrug auf Online-Marktplätzen (z.B. ricardo.ch, tutti.ch)

Betrügerinnen und Betrüger kontaktieren Verkäuferinnen und Verkäufer auf Plattformen wie ricardo.ch oder tutti.ch und geben vor, einen Artikel kaufen zu wollen. Anschliessend senden sie per WhatsApp einen gefälschten QR-Code zur Erfassung von Konto- oder e-Banking-Informationen für eine angeblich sichere Zahlung. Der QR-Code führt jedoch zu gefälschten Bank- oder Zahlungsseiten (z.B. TWINT), um Konto- und Kreditkarten- oder e-Banking-Daten abzugreifen.

2

Gefälschte Briefe im Namen von Finanzinstituten

Immer wieder versenden Betrügerinnen und Betrüger gefälschte Briefe im Namen von Banken mit Logo und Absenderangaben. Darin fordern sie dazu auf, innerhalb kurzer Zeit über einen QR-Code oder einen Link persönliche Daten oder e-Banking-Zugangsinformationen auf einer täuschend echten Webseite einzugeben – etwa zur Entsperrung eines Kontos oder zur Freischaltung des e-Bankings.

3

Investmentbetrug

Beim Investmentbetrug verleiten Kriminelle mit hohen Renditen zu Geldanlagen (z.B. in Kryptowährungen oder zukünftige Technologien) – ohne Risiken innert kurzer Zeit. Die versprochenen Renditen existieren nicht – das investierte Geld landet direkt bei den Betrügerinnen und Betrügern und ist meist verloren.

4

Manipulierte Suchmaschinen-Treffer zu gefälschten e-Banking Login-Seiten

Mit gefälschten Suchmaschinen-Treffern führen Sie Kriminelle auf täuschend echt aussehende e-Banking-Login-Seiten. Dort werden Ihre e-Banking-Zugangsdaten von Betrügerinnen und Betrügern abgefangen. Loggen Sie sich immer und ausschliesslich über www.akb.ch ein.

5

Falscher Telefonsupport

Kriminelle geben sich als IT-Spezialistinnen oder -Spezialisten (z.B. der Bank oder von Microsoft) aus und verlangen Zugriff auf Ihren Computer oder Ihr e-Banking, um angeblich verdächtige Aktivitäten oder Zahlungen zu überprüfen. In Wirklichkeit verschaffen sich die Betrüger*innen durch Supportprogramme Zugang zu Ihrem Computer oder Ihren e-Banking-Zugangsdaten.

6

Weitere Telefonbetrugsmaschen

Bei diesen Betrugsmaschen wird sehr schnell psychologischer Druck aufgebaut. Sie sind darum besonders gefährlich:

  • Falsche Polizistinnen oder Polizisten (Betrug am Telefon)
  • Falsche Staatsanwältinnen oder -anwälte (Amtsanmassung-Betrug)
  • Betrug mit angeblichen Unfällen von Angehörigen

Bei solchen Anrufen wird darauf gedrängt, die Online-Banking-Zugangsdaten preiszugeben oder Geld bzw. Wertsachen an einem bestimmten Ort zu übergeben. Legen Sie sofort auf und rufen Sie die Polizei (Tel. 117) an. Falls Sie sich bereits in einer AKB-Geschäftsstelle befinden, um das geforderte Geld abzuheben, nehmen Sie die Warnungen der Bankangestellten bitte ernst.

7

Vorschussbetrug

Sie werden per E-Mail, Brief oder Telefon kontaktiert und erfahren, dass Sie eine Erbschaft, einen Lotteriegewinn oder eine grosszügige Spende erhalten sollen. Um das versprochene Geld zu erhalten, werden Sie gebeten, vorab eine Gebühr oder Steuer zu bezahlen. Das versprochene Geld existiert nicht – die bezahlten Vorschüsse sind verloren.

  • Seriöse Gewinne oder Erbschaften erfordern nie eine Vorauszahlung
  • Brechen Sie den Kontakt sofort ab und überweisen Sie kein Geld
  • Melden Sie den Vorfall der Polizei (Tel. 117)

8

Romance Scam / Liebesbetrug

Betrügerinnen und Betrüger bauen auf Social-Media-Plattformen oder Partnerbörsen über Wochen oder Monate eine vertrauensvolle, oft romantische Beziehung auf. Sobald eine emotionale Bindung entstanden ist, bitten sie um Geld – etwa für eine angebliche Notlage, Reisekosten oder eine Investitionsmöglichkeit. Neuerdings werden dabei auch KI-generierte Bilder und Videos eingesetzt, um die Identität zu verschleiern.

  • Überweisen Sie nie Geld an Personen, die Sie nur online kennen – unabhängig davon, wie vertrauenswürdig sie wirken.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn jemand stets Ausreden findet, warum ein persönliches Treffen nicht möglich ist.
  • Brechen Sie den Kontakt sofort ab, sobald Geldforderungen auftauchen, und melden Sie den Fall der Polizei (Tel. 117).

9

Phishing-SMS (SMS-Blaster)

Betrügerinnen und Betrüger versenden massenhaft gefälschte SMS – zum Beispiel im Namen der Post, einer Bank oder einer Behörde – mit Hinweisen auf angebliche Pakete, Bussen oder Kontoprobleme. Die SMS enthalten einen Link, der auf eine täuschend echte Phishing-Seite führt, auf der persönliche Daten oder Zahlungsinformationen abgegriffen werden. Die SMS können dabei sogar in bestehenden Nachrichtenverläufen von echten Absenderinnen und Absendern erscheinen.

  • Klicken Sie nie auf Links in unaufgefordert zugesandten SMS.
  • Geben Sie auf verlinkten Seiten keine persönlichen Daten oder Zahlungsinformationen ein.
  • Rufen Sie bei Unsicherheit die betreffende Organisation direkt über die offizielle Website an.
  • Tipp: Auf Android-Geräten können Sie 2G in den Einstellungen deaktivieren, um SMS-Blaster-Angriffe zu erschweren.